Einblicke zum Jubiläum : Rehaklinik öffnet die Tore ins Mittelalter

Falknerin Klaudia Brommund ließ ihre Greifvögel auch bei den Besuchern auf dem Arm Platz nehmen.
Falknerin Klaudia Brommund ließ ihre Greifvögel auch bei den Besuchern auf dem Arm Platz nehmen.

Tag der offenen Tür bei der Rehaklinik Schönhagen / Programmvielfalt für rund 1200 Besucher

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07. Juli 2014, 10:38 Uhr

Mit einem Mittelaltermarkt, Sportkursen und Vorträgen feierte die Rehaklinik Schönhagen ihr 20-jähriges Bestehen. Rund 1200 Besucher nutzten diesen Tag, um sich über die Arbeit in der Klinik zu informieren. „Wir können sehr zufrieden sein mit der Veranstaltung“, sagte Birk Heinrich, der Geschäftsführer der Helios Rehaklinik Schloss Schönhagen.

Die vielen Interessierten erwartete ein vielfältiger Einblick in die Klinik. So konnte man verschiedenen, medizinischen Vorträgen beiwohnen. Zudem gab es die Möglichkeit, das Schloss anzusehen oder einen Blick in die Sport- und Gymnastikräume der Einrichtung zu werfen. Gleich aktiv mitmachen konnte man bei verschiedenen Workshops und Schnupperkursen wie Nordic Walking oder Yoga. Sonst schlenderten die Besucher bei warmen Temperaturen und Sonnenschein über den Mittelaltermarkt im Schlosspark und tauchten ein wenig in das Leben vor über 500 Jahren ein. Nicht ganz so alt waren die Fahrzeug, die bei der Oldtimer-Ausstellung in der Sonne glänzten. Tierisch ging es bei der Falknerin Klaudia Brommund und ihrem Team zu, die mit Adlern und Wolfshunden die Aufmerksamkeit der Besucher auf sich zogen. Seit einiger Zeit bietet sie eine tiergestützte Therapie mit Greifvögeln an

Rund 3500 Patienten belegen die 254 Betten im Jahr. So wie Hans Kowarz, der aus der Nähe von Aachen zur Reha an die Ostsee kam. „Hier ist eine schöne Atmosphäre. Keine weißen Kittel, gute Rehaprogramme und das Meer liegt praktisch vor der Haustür.“ Grund genug für viele ehemalige Patienten, immer wieder im Urlaub nach Schönhagen zu kommen, wie Klinik-Sprecherin Maike Marckwordt berichtete. „Manche ehemalige Patienten trifft man auch plötzlich beim Einkaufen, und sie erzählen, dass sie ihren Lebensmittelpunkt komplett hier in die Gegend verlegt haben, weil sie sich hier wohlfühlen.“

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