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Regatta um die Liebesinsel : Regatta und Fest zu Gunsten der Schleiinsel Kieholm

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die kleine Insel Kieholm in der Schlei zwischen Bohnert und Ulsnis droht durch Erosion kleiner zu werden. Mit einem Fest auf dem Lustberg in Bohnert mit Blick auf die Insel und einer Regatta auf der Schlei soll auf die Bedrohung der Insel hingewiesen werden.

Zu einem Sommerfest mit Segelregatta auf der Schlei lädt der Verein KISK (Kleine Insel in der Schlei Kieholm) am Sonntag, 25. August ein.

Das Fest beginnt um 15 Uhr auf dem so genannten Lustberg, ein 30 Meter hoher Hügel in Bohnert, nur 300 Meter vor der kleinen Insel Kieholm (Liebesinsel) in der Schlei entfernt. Dort wird ein Lagerfeuer entzündet, es gibt Kaffee und Kuchen, kleine Speisen und Informationen zu einer möglichen Rettung der Insel. Der hat sich der Verein KISK verschrieben.

Parallel dazu wird am Sonntagnachmittag eine Segelregatta gestartet. Sammelpunkt ist die Bucht vor der Königsburg südlich Kieholm. Der Törn geht an der Liebesinsel vorbei bis auf die Höhe der Untiefentonne Lindholm und zurück. Das Startgeld beträgt 10 Euro Spende für die Liebesinsel. Auch Einnahmen und Spenden werden zur Rettung Kieholms eingesetzt, so Walther. Als erster Preis wird ein neuer Kartensatz Rund Fünen/ Kieler Bucht mit CD und Hafenlotsen von Nautische Veröffentlichungen ausgesetzt. Der letzte im Ziel erhält einen Teakholzblock der Firma Zobott. Zweiter und dritter Preis sind neue Revierkarten der Schlei, heißt es in einer Mitteilung. Die Segler treffen sich um 14.30 in Lee von Kieholm zur kurzen Skipperbesprechung. Der Startschuss fällt um 15 Uhr.

Karl Walther, Vorsitzender des Vereins, hat auch Kontakt zur Schleigegenseite aufgenommen. In Ulsnis auf Angeliterseite wird zur selben Zeit gefeiert. Eine kleine Fährverbindung soll eingerichtet werden, um Ulsnisstrand und Hülsen/Lustberg zu verbinden.

Die Bohnerter Musikgruppe Querfeldein und Helmut Herzog werden den Nachmittag musikalisch begleiten.

Ziel des Vereins ist es, die Insel zu erwerben (wir berichteten), um dann in einem weiteren Schritt, für den die Genehmigung noch fehlt, die Insel durch Kies-aufschüttungen vor Erosion zu schützen, so Walther. „Nun sammeln wir ernsthaft Geld, Spenden und Unterschriften“, erklärt der KISK-Vorsitzende. Unterstützung habe ihm wohl das Amt Südangeln signalisiert, so Walther. Es will EU- Gelder für die Inselrettung in 2014 beantragen. Derzeit lässt der Verein einen Kostenvoranschlag für einen Schutzkranz aus grobem Geröll und Vlies zur Wiederansiedlung von Schilf an der Insel erstellen.

Infos: zur Aktion und Möglichkeiten der Unterstützung auf www.rettetkieholm.org.

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erstellt am 20.Aug.2013 | 20:17 Uhr

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