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Eckernförder Zeitung

23. Oktober 2017 | 17:02 Uhr

Redderhus : Redderhus steht zum Verkauf

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die Gemeinde Holzbunge kann Kosten für das Gebäude nicht länger tragen und hat die Verträge zum Dezember 2014 gekündigt. Jetzt wird ein Käufer gesucht.

von
erstellt am 14.Dez.2013 | 06:09 Uhr

Die Gemeinde Holzbunge trennt sich vom Redderhus und kündigt im kommenden Jahr den Vertrag mit dem Amt Hüttener Berge. Das gab Bürgermeister Ole Bening bei einem Pressegespräch gestern bekannt. In der jüngsten Gemeindevertretersitzung habe man eine Grundsatzentscheidung getroffen und einheitlich für die Vermarktung des Gebäudes gestimmt. „Im kommenden Jahr läuft die Zweckbindung aus und damit endet im Dezember 2014 auch der Zuschuss der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises Rendsburg-Eckernförde für das Infozentrum in dem Gebäude“, erläuterte Bening.

Da das Haushaltsdefizit beachtlich sei und Holzbunge als kleine Gemeinde mit 340 Einwohnern die Kosten für das Gebäude nicht mehr länger tragen könne, mussten man tätig werden, so der Gemeindechef. Die jährlichen Unterhaltskosten für das Gebäude mit Tourismusinformation, Informationszentrum und dem leerstehenden Krog seien zu hoch.

„Das anfänglich gute Konzept des Redderhus hat sich über die Jahre überholt“, sagte Bening, die Zeiten hätten sich einfach geändert, die Urlauber nutzten vermehrt das Internet, um sich zu informieren oder zu buchen. Würden sie die Verträge jetzt nicht kündigen, verlängerten sie sich automatisch um weitere fünf Jahre ab Januar 2015. Auch das Amt würde mit Übernahme des Redderhus finanziell an seine Grenzen stoßen. Das kommende Jahr wolle man deshalb nutzen, um eine Strategie für die Vermarktung zu erstellen, berichtete Amtsdirektor Andreas Betz, „als Amt müssen wir uns Gedanken machen und alle Möglichkeiten ausloten, um das Objekt im Markt zu etablieren. Dazu sei es zunächst notwendig, den Verkehrswert der Immobilie zu ermitteln. Auch müsse sich überlegt werden wie künftig die Vermarktung des Tourismus in den Hüttener Bergen gestaltet werden soll. Klar sei, so Betz, dass das Redderhus nur in seiner Gesamtheit vermarktet werden könne und man sehr hoffe, einen Investor zu finden. Ende 2014 müsse die Strategie stehen. Bis dahin laufe im kommenden Jahr alles so weiter wie bisher.




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