Dauerthema Exer Eckernförde : Rautenberg will Exer-Nutzung auch für die Bürger

Ratsfrau Doris Rautenberg will den Exer für die Bürger erhalten.
Ratsfrau Doris Rautenberg sprach im Zusammenhang mit Corona in ihrem Neujahrsgruß von "einer angeblich tödlichen Erkrankung" und kritisierte die "extremen Einschränkungen".

Die fraktionslose Ratsfrau favorisiert eine Lösung für eine Nutzung der Fläche durch Gäste und Einheimische.

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03. Juni 2019, 18:28 Uhr

Eckernförde | „Dort parken Autos und genießen die schöne Aussicht am Strand. Das war vor einiger Zeit die Aussage eines Ratsmitglieds zur Exer-Nutzung. Diese Autos bringen uns jährliche Einnahmen an Parkgebühren von 243.000 Euro“, erklärte die fraktionslose Ratsfrau Doris Rautenberg zur möglichen Exer-Bebauung mit einem Hotel. Laut neuem Tourismuskonzept brauche Eckernförde ein weiteres Hotel, möglichst in höherem Preissegment und mit Räumlichkeiten für Tagungen. Standort Nr. 1 für den Geschäftsführer der Eckernförde Touristik und Marketing GmbH, Stefan Borgmann: der Exer. Drei Entwürfe wurden bereits vorgestellt. Rautenberg: „Wenn einer dieser Entwürfe am Exer realisiert wird, genießen nicht die parkenden Autos, sondern solvente Hotelgäste die Aussicht auf Strand und Hafen. Die Eckernförder Bürger bleiben auf der Strecke und verlieren den letzten freien Platz in der Innenstadt. Möglicherweise brauchen wir ein weiteres Hotel, möglicherweise auch ein Tagungshotel. Aber das kann gut und gerne an den Stadtrand. Warum nutzt man den Exer nicht so, dass Einheimische und Gäste etwas davon haben? Er muss nicht unbedingt nur Parkfläche bleiben.“

Rautenberg sieht durch „Begehrlichkeiten“ auch den alten Soldatenfriedhof zwischen Exer und Schwimmhalle in Gefahr. „Ich hoffe, dass sich viele Bürger in dieser Sache zu Wort melden werden. Wenn dann - und nur dann - die Mehrheit ein Hotel wünscht, werde ich als Ratsfrau nicht im Wege stehen.“

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