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Eckernförder Zeitung

25. November 2017 | 06:44 Uhr

Rautecks Top-Job und gute Perspektiven

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

von
erstellt am 26.Jun.2015 | 10:08 Uhr

24 Jungmannschüler haben am Donnerstag im Berliner Wirtschaftsministerium für Furore gesorgt. Mit ihrer Geschäftsidee, aus den Verschlüssen ausrangierter Sicherheitsgurte kultige Flaschenöffner zu produzieren, und der professionellen Führung ihres Unternehmens „Rauteck“ haben sie den Bundesentscheid des Junior-Wettbewerbs des Instituts der deutschen Wirtschaft gewonnen. Eine überragende Leistung der jungen Eckernförder – Riesenkompliment. Sie haben einen Top-Job gemacht und sich den Status eines Vorzeige-Start-up-Unternehmens verdient. „Rauteck“ ist jetzt Deutschlands Hoffnung beim Europafinale vom 28. bis 30. Juli in Berlin. Was für eine Entwicklung! Eckernförde drückt die Daumen.

Übrigens: Aus diesem Holz sind künftige Dax-Vorstände geschnitzt. Oder findige Unternehmensgründer vielleicht sogar vom Schlage eines Marc Zuckerberg, der mal eben Facebook gegründet und mittlerweile ein Vermögen von 35 Milliarden US Dollar angehäuft hat. Es ist vieles möglich – abwarten und fleißig weiterarbeiten.

Die Anwohner am Vogelsang und Jungmannufer zählen lagetechnisch zu den privilegierten Eckernfördern (oder Borbyern). Wer hat schon einen unverbaubaren Blick auf Hafen und Bucht? Aber weil alles Gute bekanntlich nie beisammen ist, haben die Anlieger anders als in lauschigen Wohngebieten mit Lärm und Abgasen zu kämpfen. Denn der Verkehr direkt an der Waterkant und vor ihren Fenstern ist erheblich: Morgens, nach Feierabend und an Wochenenden, wenn sich unzählige Camper und Ausflügler durch die engen Straßen via Prinzenstraße Richtung Schwansener Ostseeküste durchkämpfen. Zwar kann man diesen Engpass schon jetzt vermeiden, indem man außen herum über die B 76 und B 203 nach Hemmelmark, Karlsminde, Ludwigsburg, Langholz oder Waabs fährt, aber die wenigsten nutzen diese zwar etwas längere, aber schnellere und stressfreiere Route.

Die Stadt setzt alles daran, die Tangentenlösung so schnell wie möglich umzusetzen und den stauverursachenden Durchgangsverkehr mittels neuer Straßenführung schon am Knotenpunkt L 26 / K 87 in Höhe Hemmelmark Schmiede auf die Bundesstraßen abzuleiten. Auch die Marine ist mit im Boot und wird nach Abschluss ihrer Umbauarbeiten im Stützpunkt das Jungmannufer verkehrstechnisch räumen.

Das sind gute Perspektiven.

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