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Anmeldung der ABC-Schützen : Rauf und runter an den Grundschulen

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die Anmeldezahlen der Grundschulen für das Schuljahr 2014/15 liegen vor: Im Süden liegt die Gorch-Fock-Schule konstant auf hohem Niveau. In Borby hat die Fritz-Reuter-Schule deutlich verloren, die Rchard-Vosgerau-Schule deutlich gewonnen.

Eckernförde | Die Eltern haben sich entschieden: An den vier städtischen Grundschulen sind die Anmeldezahlen für das Schuljahr 2014/15 eingegangen. Als stabiler Faktor geht die Gorch-Fock-Schule am Schulzentrum Süd in der Sauerstraße daraus hervor. Sie zählt 67 Anmeldungen und liegt damit im Durchschnitt des mehrjährigen Jahresvergleichs (siehe Info-Kasten).

Die Grund- und Gemeinschaftsschule mit ihrem Grundschulstandort am Wulfsteert (ehemals Albert-Schweitzer-Schule) verzeichnet in diesem Jahr 22 Anmeldungen und damit einen Abwärtstrend: Im Vergleich zu 2011 hat sie ein Drittel weniger Anmeldungen, damals waren es noch 33.

Deutliche Unterschiede gibt es im Norden der Stadt: Während die Richard-Vosgerau-Schule an der Bergstraße im vergangenen Jahr mit 28 Anmeldungen einen deutlichen Einbruch verspürte, liegt sie in diesem Jahr mit 46 angemeldeten Erstklässlern weit über ihrem Durchschnitt.

Ganz im Gegensatz zu der Fritz-Reuter-Schule in der Breslauer Straße: Die 25 Anmeldungen für die Grundschule liegen deutlich unter den konstanten Zahlen der letzten Jahre.

Die Jes-Kruse-Skole als nicht-städtische Einrichtung liegt stets im selben Rahmen, hat mit 28 Anmeldungen in diesem Jahr drei mehr als im Schuljahr 2013/14. Der Waldorfschule liegen noch keine Zahlen vor.

Über die Gründe für die aktuellen Entwicklungen können die Schulen nur spekulieren. Als ein Grund wird immer wieder die freie Schulwahl genannt, immer mehr Bedeutung gewinnt ebenso die demographische Entwicklung mit schrumpfenden Schülerzahlen.

Signifikant ist der Unterschied in Borby. Hier haben sich die Anmeldezahlen von Fritz-Reuter-Schule und Richard-Vosgerau-Schule innerhalb von zwei Jahren komplett umgedreht. Ein Trend ist von den Zahlen demnach nicht abzulesen. Grundschulkoordinatorin Berit Pientka von der Fritz-Reuter-Schule gibt sich optimistisch, obwohl die Anmeldezahlen für ihre Schule im Vergleich zum vergangenen Jahr um rund 30 Prozent zurückgegangen sind. Dennoch werde die erste Klasse zweizügig. „Wir werden sehen, wie sich die Zahlen in Zukunft entwickeln“, sagt sie und verweist auf die Investitionen in die Schule: Noch in diesem Jahr soll der Bau einer Mensa für 845 000 Euro beginnen, hinzu kommen Sanierungsarbeiten am Gebäude, und zum kommenden Schuljahr wird die bisherige Regionalschule in eine eigenständige Gemeinschaftsschule umgewandelt (siehe EZ von gestern).

 

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erstellt am 25.Jan.2014 | 06:55 Uhr

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