Tausende Besucher in Gettorf : Rapsblütenfest – „Besser geht’s nicht“

Hoher Besuch: die Husumer Krokusblütenkönigin Katja Ingwersen (l.) und die ehemalige Rapsblütenkönigin Yanina Klitzka.
Hoher Besuch: die Husumer Krokusblütenkönigin Katja Ingwersen (l.) und die ehemalige Rapsblütenkönigin Yanina Klitzka.

Besucherrekord am Sonntag in Gettorf / Handels- und Gewerbeverein mit Resonanz sehr zufrieden

shz.de von
02. Juni 2015, 06:06 Uhr

Sonne bis zum Nachmittag, gelbe Luftballons, Musik, Aktionen der Geschäftsleute, Verbände und Vereine im Dänischen Wohld, Kulinarisches, Spiel, Spaß und Miteinander: Tausende Gäste besuchten am Sonntag das zehnte Rapsblütenfest des Handels- und Gewerbevereins (HGV) Gettorf und Umgebung. Die 19-jährige Gettorferin Kimberley Litzner wurde zur neuen Rapsblütenkönigin gewählt.

„Super, wir haben noch nie so viele Teilnehmer und Besucher gehabt“, zog der HGV-Vorsitzende Thomas Grötsch erfreut Bilanz. „Die Geschäftsleute sind zufrieden, die Musik war toll, die Leute gut drauf. Um die 1500 Besucher auf der Open Air-Party am Sonnabend. Besser geht‘s nicht.“ Um kurz nach 11 Uhr, nach dem Umzug mit dem Spielmannszug des Gettorfer TV hatten Thomas Grötsch, Bürgermeister Jürgen Baasch, Amtsdirektor Matthias Meins, Amtsvorsteher Kurt Arndt und die ehemalige Rapsblütenkönigin Yanina Klitzka auf der Bühne am Marktplatz das Fest offiziell eröffnet. „Die Region lechzt nach solchen Veranstaltungen“, betonte Amtsvorsteher Kurt Arndt. „Die Leute wollen kommen. Auch Flüchtlinge und Asylsuchende. Es kann auch da ein Miteinander geben.“ Das hörte der Flüchtlingsbeirat Dänischer Wohld gerne. Dort warb man mit Faltblättern und Gesprächen über die aktuelle Flüchtlingssituation um Unterstützung. „Wenn wir den Anspruch einer Willkommenskultur ernst nehmen, brauchen wir weitere ehrenamtliche Paten, die den Flüchtlingen helfen“, machte Christian-Albrecht Schnarke deutlich, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit der Organisation.

Am Stand der Beratungsgesellschaft Cima aus Lübeck, die damit beauftragt ist, ein Stadtmarketing für Gettorf zu erstellen, forderte Mitarbeiterin Lisa Scheer die Bürger auf, mit Pins auf einer Modellkarte Schwerpunkte zu setzen. Ist ihnen die optische Aufwertung des Ortes, die Belebung des Zentrums, die Erweiterung der Angebotsvielfalt im Ortskern oder die Schaffung von Identität und Gemeinschaft das Wichtigste. Auch die im Januar gegründete Bürgerstiftung Dänischer Wohld präsentierte sich mit neuem Logo. Dirk Schwauna vom Amt erläuterte: „Die grüne Eiche aus dem Wappen des Dänischen Wohlds, dazu der Bürger im Vordergrund.“ Ihr Vermögen baut die Stiftung durch Beiträge und Spenden von Privatpersonen und Unternehmen auf, um damit bedürftige, schuldlos in Not geratene Bürger, die Jugendarbeit und die Altenhilfe zu unterstützen. In der Eichstraße warb der Hospizverein Dänischer Wohld für sein Projekt „Sanfte Pfoten“ für den Einsatz von hospizlichen Besuchshunden um Spenden. Für Aufmerksamkeit sorgten Werner Bahr, sein Fendt Baujahr 1956 und die restaurierte, vor etwa 100 Jahren von der Gettorfer Firma Broocks gebaute Kutsche, in der er Ehrengäste und Besucher durchs Dorf kutschierte.



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