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Adventsräuchern : Räucherduft lockt Passanten in die Altstadt

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Eckernfördes geräucherte Spezialität hat am Sonnabend viele Menschen in die Alte Fischräucherei gelockt: Kieler Sprotten. Der Verein hat gezeigt, wie weit die Arbeit an der künftigen Museumsräucherei ist und viel Lob für sein Engagement geerntet.

shz.de von
erstellt am 17.Dez.2013 | 06:20 Uhr

Die Nasen hoch in der Luft, bleiben Passanten stehen: „Mmmh, was durftet es hier so lecker nach Räucherfisch?“ fragt sich Irmtraud Harder (46) aus Kiel. Eigentlich ist sie zum Einkaufsbummel in ihre Lieblingsstadt gekommen. Dem Duft folgend landet sie im Museum Alte Fischräucherei in der Gudewerdtstraße und ist begeistert: „ Ich hatte schon davon gehört, aber jetzt mit eigenen Augen und allen Sinnen das Projekt in Augenschein zu nehmen ist einfach toll. Das Engagement ist zu bewundern.“

Die Vorsitzende Katharina Mahrt und ihr Team haben mit dem Adventsräuchern ins Schwarze getroffen, zahlreiche Besucher strömen am Sonnabend in die alte Räucherei. Die Eckernförderinnen Vera Karl und Marion Janold nutzen die Gelegenheit und lassen sich Räumlichkeiten und Baumaßnahmen erklären: „Wir sind beeindruckt, Gott sei Dank bleibt hier die Tradition erhalten, es ist nicht nur für uns Bürger, sondern auch für die Touristen eine Bereicherung.“ Räuchermeister Hartmann Hesse und seine Helfer Dr. Dirk Löffler und Dr. Ulf Ratje sind ein eingespieltes Team. Schnell sind 15 Kilo Sprotten gereinigt und aufgesteckt, in die Rahmen gehängt und warten nun silbern glänzend auf den Räuchervorgang.

Die vielen „Ahs“ und „Ohs“ nach dem Öffnen des Ofens, nachdem der erste Rauch verflogen ist und die goldfarbenen Sprotten für alle sichtbar werden, zeigt die freudige Erwartung auf den Leckerbissen. Pekka Prinz (8) ist überzeugte Fischfreundin und lässt sich gern von Uwe Bengius zeigen, wie es geht: „Koop af, Steert af, Gräte ruut und af in de Snuut“, so genießt sie die kleinen Fische, die Eckernförde berühmt machten. Gründungsmitglied des Verein Alte Fischräucherei ist Gudrun Holm (84), natürlich ist sie mit dabei, wenn es ans Räuchern geht: „Diese Delikatesse lasse ich mir nicht nehmen, ich finde es toll, wie der Zusammenhalt und das Engagement der Mitglieder dieses Projekt voranbringt.“ Das Bewirtungsteam freut sich über den Besucheransturm. Kaffee, Kuchen, Schmalzbrote und Punsch sind eine begehrte Ergänzung zu den Sprotten.

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