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Rätsel um das Autowrack am Ostseestrand noch nicht gelöst

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

shz.de von
erstellt am 24.Aug.2013 | 00:33 Uhr

Im Internet wird noch immer rege über die Herkunft des Autowracks am Strand zwischen Aschau und Altenhof diskutiert (wir berichteten). Jetzt hat sich ein EZ-Leser gemeldet. Hans-Peter Nissen aus Eckernförde hat seine eigene Theorie, wie das Auto dort hingekommen ist.

Er kennt das Wrack bereits seit den sechziger Jahren. „Als Kinder haben wir es schon gründlich untersucht“, schrieb er in einer E-Mail. „Wir haben uns als zehnjährige Jungs oft an der Steilküste herumgetrieben, das war 1968. Aber damals schon sah es so aus wie heute.“ Heute sei Hans-Peter Nissen Oldtimersammler und wisse daher, dass es sich um einen Mercedes handle.

Auf die Frage, wie das Auto dort hingekommen ist, hat er zwei Antworten: „1964 war die Bucht komplett zugefroren [...]. Ich erinnere mich, dass auch Autos auf dem Eis fuhren. Der damals relativ neue Mercedes könnte sich aufs Eis gewagt haben, ist aber wegen seiner Schwere eingebrochen“, schreibt er.

Die zweite Variante: Das Auto hat einem Urlauber gehört, der zu dicht am Wasser gecampt hat, dann von einem Nordweststurm überrascht wurde und abtrieb. Was auch der Grund sein mag, Hans-Peter Nissen vermutet, dass es noch mindestens 50 weitere Jahre dauert, bis sich das Wrack durch die Brandung aufgelöst hat.

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