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Eckernförder Zeitung

17. August 2017 | 02:24 Uhr

Räder ermöglichen eigene Mobilität

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Erster Fahrrad-Workshop des Willkommenskreises Höxmark / Weitere Spenden, wie gebrauchte Gartenmöbel, gesucht

Der erste Fahrrad-Workshop des Willkommenskreises Höxmark fand großen Anklang bei den Bewohnern der Flüchtlingsunterkunft. Der Leiter der Arbeitsgruppe Mobilität des Willkommenskreises Höxmark (WKK-Höxmark), Peter Sauer, zeigte sich angesichts des engagierten Einsatzes von zwölf Neubürgern erfreut. Auch die große Spendenbereitschaft in der Bevölkerung lobt er. „Vor allem möchte ich mich namens des WKK-Höxmark für die großartige Geld- und Sachspendenbereitschaft der Bevölkerung rund um Brodersby bedanken“, so Sauer. So spendete Gerd Seemann aus Winnemark nicht nur vier Fahrräder sondern auch kistenweise Ersatzteile, Reifen, Schläuche und großzügige Rabatte bei Zukäufen. Die AWR-Rendsburg-Eckernförde stellte zehn Fahrräder, Dreiräder und ein Kinderfahrrad zum Abholen bereit. Das Zweiradzentrum Eckernförde beteiligte sich mit kostenfreien Fahrrädern und Ersatzteilrabatten. Viele Bürger stellten neuwertige Fahrräder und Exemplare zum Ausschlachten in Höxmark vor die Tür oder gaben noch Bargeldspenden dazu, „weil die Räder keine Luft mehr hatten“.

Die Neubürger staunten bei der Eröffnung des ersten Fahrrad-Workshops angesichts der vielen Räder. Zwei Stunden lang wurde gebastelt, geschraubt, geprüft, repariert, Probe gefahren und das geeignete Gefährt für die nächste Zeit ausgesucht und übernommen. Dabei stellte sich heraus, dass Abdullrahman Auha aus Syrien fachkundige Kenntnisse rund um die Fahrräder vermitteln konnte. Besonders emsig machte sich Rustem Ibrahim daran, an „seinem Fahrrad“ die Mechanik und alle beweglichen Teile zu kontrollieren, zu richten, zu montieren und es verkehrssicher zu machen. Pech bei seiner Probefahrt widerfuhr Dara Aalian , als es plötzlich laut knallte. Sein Hinterrad war geplatzt. Bis zum nächsten Workshop bekam er ein Ersatzrad gestellt.

Die zweite Gruppe von Flüchtlingen ist in der vergangenen Woche in Höxmark angekommen. Volker Schimkus, Sozialarbeiter des Amtes Schlei-Ostsee, begleitete sieben neue Bewohner in ihre neue Unterkunft. Volker Schimkus: „Von den acht avisierten Personen aus dem Irak, Kosovo und Afghanistan der Jahrgänge 1991 bis 1976 kamen nur sieben an. Dafür wird dann am 26. März eine Person mehr erwartet“. Der Willkommenskreis möchte den Bewohnern angesichts des nahenden Frühlings auch den Aufenthalt im Garten ermöglichen. Dringend benötigt werden daher gebrauchte Gartenmöbel. Wer welche erübrigen kann, kann diese einfach an der Unterkunft in Höxmark abstellen.

Kontakt und weitere Informationen bei Niels Tippe, Tel. 0172/901  19  42






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erstellt am 24.Mär.2015 | 07:56 Uhr

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