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Eckernförder Zeitung

23. August 2017 | 23:38 Uhr

Radweg stärkt Attraktivität der Region

vom

Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr übergibt 2,5 Kilometer langen Radweg an der K 92 zwischen Schinkel und Großkönigsförde

Grosskönigsförde | Einheimische Radfahrer und Touristen wird es freuen: Nach jahrelangen Planungen und Baubeginn im November des vergangen Jahres wurde gestern das etwa 2,5 Kilometer lange Teilstück des Radwegs an der K 92 zwischen Schinkel und dem Ortsteil Großkönigsförde der Gemeinde Lindau offiziell für den Verkehr freigegeben. Das bereits geplante und bewilligte anschließende 4,3 Kilometer lange Teilstück von Großkönigsförde nach Revensdorf wird dann von der Gemeinde Lindau realisiert.

"Herr Clefsen, wir haben fertig." Mit diesen Worten übergab Matthias Paraknewitz, Leiter der Niederlassung Rendsburg des für die Planungen verantwortlichen Landesbetriebs Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV-SH) den neuen Radweg im Beisein der beteiligten Bürgermeister Sabine Axmann-Bruckmüller und Jens Krabbenhöft, Martin Kurowski vom Kreisbauamt, Verantwortlichen der ausführenden Firma Eurovia und weiteren Gästen offiziell an den Kreispräsidenten. "Damit können wir die Attraktivität der Region noch einmal stärken", sagte Paraknewitz. "Ich bin überzeugt, dass es richtig ist, diesen Radweg hier an dieser Stelle zu bauen." Der Kreis als Baulastträger sei nun verpflichtet, den Weg instand zu halten. Das gehe nur, wenn man mit dem Kommunen kooperiert in der Finanzierung und der Pflege. "Ich bin sehr froh, dass wir heute damit anschließen können an den Radweg von Landwehr nach Schinkel", erklärte Kreispräsident Lutz Clefsen.

Mit dem letzten Stück nach Revensdorf werden dann 55 Prozent der Kreisstraßen mit Radwegen versorgt sein. Damit liege man im oberen Drittel aller Kreise. Neben der Schulwegsicherung habe der Radweg auch für den Tourismus hier im Kanalbereich eine große Bedeutung. Denn es müsse auch eine Verbindung ins Hinterland geben, zumal die Region touristisch sehr attraktiv sei. "Für uns ist das eine wichtige Sache, die wir über viele Jahre verfolgt haben", betonte Schinkels Bürgermeisterin Sabine Axmann-Bruckmüller. "Unterm Strich hat es gut funktioniert. Kleine Ösen gibt es immer. Ich muss mich bedanken." Der Termin für ein Einweihungsfest mit den Bürgern wird noch bekannt gegeben.

Anschließend nahm man die neue Stecke mit dem Rad in Augenschein. Die Baukosten von insgesamt 900 000 Euro trägt der Kreis als Bauträger mit 250 000 Euro, das Land fördert mit 570 000 Euro und die Gemeinden übernehmen 80 000 Euro. Die Gemeinden hatten zudem die Grundstücksverhandlungen übernommen und den Grunderwerb getätigt.

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erstellt am 02.Aug.2013 | 03:59 Uhr

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