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Hoppelige Wege : Radweg an der L 26 wird erneuert

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Landesbetrieb beginnt am 14. September Asphaltierungsarbeiten am Radweg an der Landesstraße von Eckernförde bis Waabs. Bauende wird voraussichtlich der 9. Oktober sein.

shz.de von
erstellt am 19.Aug.2015 | 05:37 Uhr

Waabs | Der Radweg entlang der Landesstraße L 26 wird aufgrund von Schäden saniert werden. Die Bauarbeiten sollen vom 14. September bis 9. Oktober 2015 ausgeführt werden. Witterungsbedingt könne es unter Umständen aber zu Terminverschiebungen kommen, teilte der Landesbetrieb für Straßenbau und Verkehr in Rendsburg mit.

Grund für die Erneuerungsarbeiten seien nach Angaben von Matthias Paraknewitz, Leiter des Landesbetriebs für Straßenbau und Verkehr, Wurzelausbrüche, Ausmagerungen der Asphaltdecke sowie abgefahrene Kantenabbrüche. Über die Jahre sei der Asphalt gealtert und habe sich an der Oberfläche in seine Bestandteile zerlegt. „Für uns das volle Programm“, so Paraknewitz weiter. Dass der Radweg entlang der L 26 nun erneuert wird, liege zum einen daran, dass er alt ist, und zum anderen daran, dass er im landesweiten prioritären Radewegenetz liegt. „Wenn Radwege im prioritären Radwegenetz Defizite haben, werden sie baulich berücksichtigt“, sagt Paraknewitz. Der Radweg entlang der L 26 wird in diesem Radwegenetz geführt, weil er der Ostseeküsten-Radweg ist.

Der Baubereich des ersten Bauabschnittes beginnt hinter dem Ortsausgang Eckernförde an der Waabser Chaussee und endet in Ludwigsburg auf Höhe des Rothensanderwegs (siehe Übersichtskarte rechts). Der zweit Bauabschnitt wird von Waabs bis nach Kappeln führen und im nächsten Jahr erneuert werden. Die Kosten werden nach Angaben von Matthias Paraknewitz voraussichtlich circa 350  000 Euro betragen.

Wie umfangreich die Erneuerungsarbeiten ausfallen werden, wird sich erst nach Baubeginn zeigen: „Bestehender bröseliger Asphalt wird entfernt und gegen eine neue Asphaltschicht ausgetauscht“, erklärt Paraknewitz. „Erst wenn die Asphaltschichten abgefräst wurden, werden wir aber sehen können, wie viel da drunter noch brauchbar ist. Ist noch etwas brauchbar, wird es als Unterbau liegen gelassen, und eine neue Schicht kommt oben drauf. Ist der Unterbau jedoch stark zerstört, wird ein vollständiger Aufbau gemacht“.

Während der Fräs- und Asphaltierungsarbeiten werden die angrenzenden Grundstücke zeitweise nicht anfahrbar sein. Die jeweils betroffenen Anlieger werden vom Landesbetrieb für Straßenbau und Verkehr gebeten, ihre Fahrzeuge deshalb außerhalb der Baustelle auf Parkplätze oder an Gemeindewegen abzustellen.


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