B 76 : Rabatten werden zur Dünenlandschaft

Sand statt Erde: Im Beet an der B 76 zwischen Kiekut und Südstrand -Pavillon werden künftig Strandpflanzen wachsen.
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Sand statt Erde: Im Beet an der B 76 zwischen Kiekut und Südstrand -Pavillon werden künftig Strandpflanzen wachsen.

Wegen der schwierigen Bodenverhältnisse ersetzt die Stadtgärtnerei zurzeit Erde und Rosen in den Beeten zwischen Kiekut und Südstrand-Pavillon durch Sand und Strandpflanzen.

shz.de von
13. Mai 2015, 05:46 Uhr

Die Stadtgärtnerei gestaltet zurzeit die Beete an der B 76 zwischen Kiekut und Südstrand neu und setzt schließlich das um, was schon vor eineinhalb Jahren in öffentlichen Ausschüssen angekündigt worden war. Die Rosen in den Rabatten sind nach Angaben von Stadtgärtnerei-Leiterin Sylvia Bent abgängig. Salzhaltiger Ostwind und Sandflug durch die direkte Strandnähe haben den Pflanzen zu schaffen gemacht. Hinzu kamen Spritzwasser und Streusalz im Winter. Eine Bodenanalyse hat schließlich zusätzlich für Ernüchterung gesorgt: Viele Pflanzen tun sich an dieser Stelle schwer und werden sich auf Dauer nicht etablieren. Dem Unkraut jedoch hat das nicht geschadet – es hat die Rosen überwuchert. Aufwand und Ertrag haben sich für die Stadtgärtner irgendwann nicht mehr gedeckt.

Deshalb wird jetzt die schon angekündigte Idee umgesetzt, vermehrt auf heimische Pflanzen zu setzen, die einen geringeren Pflegeaufwand benötigen. An dieser Stelle gibt die Strandnähe die Pflanzung vor: Die Beete werden ausgekoffert, mit Strandsand gefüllt und schließlich mit heimischen Dünenpflanzen wie Strandgräsern und Strandflieder bepflanzt. „Es sollen auch blühende Pflanzen und nicht nur Gras gesetzt werden“, sagt Sylvia Bent. Die Vegetation soll sich im Anschluss selbst entwickeln, aber: „Wir werden die Beete nicht sich selbst überlassen.“ Auch sie sollen gepflegt und gewässert werden. Jedoch erhofft sich die Stadtgärtnerei einen geringeren Arbeitsaufwand als bei den Rosen, die in den vergangenen Jahren stark vom Unkraut überwuchert waren.

Die Rabatten an der B 76 sollen in den kommenden zwei Jahren in zwei weiteren Etappen bis zu Mango’s Strandhotel mit Strandflora versehen werden.

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