Quilts als Erinnerungshilfe

Annette Folkerts-Nolle, Waltraud Stieper, Sylvia Siegwaldt (v. l.) überreichen der  Leiterin des Hauses Schwansen, Christin Petersen, einige Quilts für an Demenz erkrankte Bewohner.
Annette Folkerts-Nolle, Waltraud Stieper, Sylvia Siegwaldt (v. l.) überreichen der Leiterin des Hauses Schwansen, Christin Petersen, einige Quilts für an Demenz erkrankte Bewohner.

shz.de von
23. Mai 2013, 03:59 Uhr

Eckernförde | Vor einigen Zeit war im Heft der Patchwork-Gilde ein Artikel, der uns Quilterinnen aus Eckernförde in den Bann zog: Es war von Fühl- und Nesteldecken die Rede. Dabei handelt es sich um Decken für Demenzerkrankte; sie sollten durch die verschiedenen Stoffe, Reißverschlüsse und Taschen und andere Merkmale an Erlebnisse oder Gefühle von früher erinnert werden. Das Nesteln an einer Decke beruhigt viele Menschen, es macht sie neugierig und redselig - Zitat von Chrstin Petersen, der Einrichtungsleiterin vom Haus Schwansen in Rieseby. Wir haben im zweiten Anlauf noch einmal 15 Decken ins Haus Schwansen Rieseby gebracht. Ich denke, es war eine gute Sache. Die Decken haben die Größe eines Tabletts und sind gut auf den Knien zu halten. Verschiedene Stoffe, Knöpfe, Bänder zum Flechten, Reißverschlüsse, Perlen, Oberhemdentaschen - der Phantasie werden keine Grenzen gesetzt.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen