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Eckernförder Zeitung

17. Dezember 2017 | 19:29 Uhr

Punkers Weg zeigt weiter nach oben

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Eckernförder Ventilatorräderhersteller feiert in diesem Jahr 60-jähriges Bestehen / Zweistelliges Wachstum angepeilt

von
erstellt am 27.Aug.2014 | 06:24 Uhr

Eckernförde | Vor 60 Jahren hat der Widerständler und Emigrant Hans Erhardt Hansen, später Hans Flensfeld, die Firma Punker GmbH u. Co. gegründet. War es am Anfang noch die Herstellung von Brenner und Zündelektronik, so steht Punker heute in Europa als führender Ventilatorräderhersteller auf stabiler wirtschaftlicher Basis. Geschäftsführer Dr. Henning Bähren blickt im 60. Jahr des Unternehmens zufrieden auf die jüngste Entwicklung zurück. Das Unternehmen sei kerngesund, gut aufgestellt und verfüge über motivierte und qualifizierte Mitarbeiter. „Es gibt kein Unternehmen mit einem vergleichbaren Spektrum an Rädern. Unsere Räder aus Aluminium und Stahl setzen mechanische Energie höchst effizient in Strömungsenergie um. Punker-Räder findet man in Dunstabzugshauben, Kühlgeräten, Klimaanlagen, Autowaschanlagen oder industriellen Großanlagen. Überall dort, wo Luft bewegt wird“, so Bähren. Strukturelle Veränderungen müssten sein, Prozesse müssten laufend optimiert, Ideen und Ziele entwickelt werden.

Bei Punker ist die marktnahe Produktion ein Zukunftsthema, dass seit 2012 in der US-Depandance in Hickory umgesetzt wird. Ein Prozess, der nun auch seit dem Januar in der chinesischen Boom-Stadt Shangai Fuß gefasst hat. Gerade in diesen Ländern sei eine schnelle Lieferung ein wichtiger Bestandteil der Geschäftsbeziehungen.

Im Eckernförder Stammhaus im Niewark zeigen 287 Mitarbeiter, davon rund ein Drittel Frauen, dass sie ihr Handwerk verstehen. Auf die Ausbildung wird beim Ventilatorräderhersteller seit jeher großer Wert gelegt, rund 20 Azubis erhalten dort eine fundierte Lehre. Das Unternehmen weiß den Wert der Mitarbeiter zu schätzen: „Im kommenden Jahr feiert ein Mitarbeiter seine 50-jährige Firmenzugehörigkeit. Das spricht für sich,“ sagt Geschäftsführer Bähren. Und auch der Umsatz in Höhe von rund 35 Millionen Euro im vergangenen Jahr passt ins positive Bild des Unternehmens. Der wirtschaftliche Erfolg soll keine Eintagsfliege bleiben: „Wir wollen in diesem Jahr zweistellig wachsen und sind auf einem guten Weg“, berichtet der Firmenchef. Zuwächse gab es insbesondere im Exportgeschäft nach Frankreich und Spanien.

Besonders im Blick hat Punker die Forschung und Entwicklung. Rund 20 Ingenieure seien an den Entwicklungsprozessen beteiligt. Sehr besorgt wird dennoch in Richtung Verkehrsinfrastruktur geschaut: „Wir müssen ganz deutlich und klar in die Zukunft schauen, es muss sehr bald und sehr schnell das Straßennetz verbessert werden, denken wir an die A7 mit der Rader Hochbrücke, ist jeder Stau oder Umweg bedenklich und kann eindeutig Arbeitsplätze im Norden gefährden. Hier ist schnelles Eingreifen der Politik gefordert“, weist Bähren auf einen neuralgischen Punkt für die wirtschaftliche Entwicklung hin. Erwartungsvoll geht der Blick der Punker-Belegschaft in die Zukunft: „Vieles haben wir bisher erreicht, es gibt aber noch Vieles, was wir noch bewegen wollen.“

Die Geschäftsführung hatte im Jubiläumsjahr nicht nur einen Segeltörn als Überraschungsausflug für die Mitarbeiter, geplant, den rund 200 Beschäftigte mit Freuden annahmen, sondern veranstaltet darüber hinaus einen Tag der offenen Tür für die Angehörigen der Beschäftigten, die die Möglichkeit haben, die Arbeitsplätze kennen zu lernen, spannende Robotertechnik zu erkunden und die Welt der Räder zu begreifen. Punker setzt dabei weiter auf eine gute Unternehmenskultur und Mitarbeiterführung.

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