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Hafenspitze : Projekt Hafenspitze auf der Zielgeraden

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Richtfest für 40 weitere Wohnungen – Einzug im Frühjahr 2018 / Gesamtprojekt soll Mitte 2018 fertig sein / Käufer überwiegend aus der Region

Eckernförde | Aus der Großbaustelle Hafenspitze ist Stück für Stück ein attraktives, maritimes Wohnquartier geworden. Es sind immer mehr gedeckte Tische auf den Terrassen und Balkonen zu sehen als Ziegel-Paletten, Baugerüste oder Betonmischer. 114 Apartments, Lofts, Bungalows und Wohnungen sind bereits fertig und bezogen, 40 Wohnungen und sieben Reihenhäuser kommen in den nächsten Monaten im dritten Bauabschnitt noch dazu. Dann werden Wege, Plätze und Freiflächen angelegt, Grünzonen angelegt und Bäume gepflanzt – fertig ist die Hafenspitze. Das dürfte in gut einem Jahr soweit sein. Die Penta Nord Immobilien GmbH & Co Hafenspitze KG dürfte dann rund 40 Millionen Euro verbaut haben und vielen Menschen ein neues Zuhause direkt an der See, vielfach mit Seeblick, beschert haben. Bis auf „ein bis zwei Wohnungen“ für den derzeit in Arbeit befindlichen dritten Bauabschnitt ist alles verkauft, sagte Geschäftsführer Kai Schurkemeyer gestern am Rande des Richtfestes für die beiden Wohnhäuser im Kern der Anlage, in der 40 Wohnungen entstehen, die im Frühjahr 2018 bezogen werden sollen.

Es sind vor allem die Eckernförder und die Bewohner aus der Region, die sich an der Hafenspitze eingekauft haben. Kai Schurkemeyer nennt Zahlen: 85 Prozent im ersten Bauabschnitt (Parkhaus und Apartmenthaus), 75 Prozent im zweiten Bauabschnitt (Wohngebäude direkt am Hafen) und 60 bis 65 Prozent im dritten Bauabschnitt. Nicht alle Erwerber leben dort selbst, wohl aber die allermeisten. Die übrigen haben die Wohnungen gekauft und vermieten sie an feste Mieter oder als privat genutzte Ferienwohnungen.

So wird es auch bei Simone Doerfner und Sven Baade aus Hamburg sein. Sie sind stolze Besitzer einer Drei-Zimmer-Wohnung im Haus „Jungfernstieg II“. Auf 85 Quadratmetern ist genug Platz für sie und ihre vier Kinder. Das Hamburger Paar kennt Eckernförde seit langem und ist begeistert vom Ambiente der lebendigen Stadt am Meer. „mit traumhafter Infrastruktur“. Sven Baade hat von klein auf an seine Ferien und Wochenenden auf dem Campingplatz in Noer verbracht und kennt die Region wie seine Westentasche. Als er das Projekt Hafenspitze entdeckt und sich näher angeschaut hat, war die Kaufentscheidung schnell gefallen. Für die Segler und Surfer bieten sich in Eckernförde beste Freizeitmöglichkeiten, das städtische Angebot mit seiner gewachsenen Altstadt, der harmonischen Verbindung alter und neuer Gebäude, den vielen Lokalen und kleinen Geschäften finden die Großstädter extrem ansprechend. „Diese Stadt hat wirklich eine Seele“, schwärmt Simone Doerfner, die auch das kulturelle Angebot für eine Stadt dieser Größe beeindruckend findet. „Wahnsinn, was die Stadt auf die Beine stellt.“ Sie freuen sich schon sehr auf den Einzug im nächsten Jahr.

Das werden sicher auch die weiteren Wohnungsbesitzer tun, die für ihre Wohnungen im Schnitt 3700 Euro pro Quadratmeter bezahlt haben. Einige von ihnen haben sogar mehrere Wohnungen gekauft.

Kein Wunder, dass Investor Kai Schurkemeyer mit der Umsetzung seines Großprojekts mehr als zufrieden ist. „Ich bin stolz darauf, der Hafenspitze ein Gesicht zu geben.“ Er habe den Eindruck, dass ein Großteil der Eckernförder die Hafenspitze positiv bewertet.

Wenn auch die sieben restlichen Reihenhäuser vor dem Parkdeck am Jungfernstieg stehen, würde er sich gerne weiter in Eckernförde engagieren, sagte er unserer Zeitung. Entsprechende Vorstellungen hat er bereits, er könnte sich beispielsweise Engagements an der Nooröffnung oder beim von der Stadt gewünschten Hotel- und oder Apartmentprojekt auf dem Exer vorstellen.

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erstellt am 17.Jun.2017 | 06:09 Uhr

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