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besondere Adventsfeier : Premiere: Therapiehund Pelle feiert mit

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die Adventsfeier der Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Altenholz und Umgebung im Eivind-Berggrav-Zentrum fand viel Anklang. Tatkräftig unterstützt wurde sie durch den Round Table 79.

Alle Jahre wieder – mit diesem Lied begann nicht nur die diesjährige Adventsfeier der Lebenshilfe Altenholz – unter dieses Motto könnte man auch die Feier an sich stellen. Nach Pastor Dirk Großes Aussage gehört sie zu den schönsten Veranstaltungen in der Adventszeit, die im Stifter Eivind-Berggrav-Zentrum stattfinden. Seit etwa 40 Jahren organisiert die „Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung – Ortverein Altenholz und Umgebung“, die Adventsfeier, seit über 20 Jahren ist sie verbunden mit einer Theateraufführung der ganz besonderen Art.

Die Vorsitzende, Doris Bommes, begrüßte neben Bürgermeister Carlo Ehrich auch Pastor Dirk Große, Bürgervorsteher Wolfgang Weiß und dessen Amtsvorgänger Dr. Volker Clauß sowie weitere Vertretern aus Politik und Gesellschaft, Gäste aus den Umlandgemeinden , zahlreich Helfer und Unterstützer. Ihr besonderer Dank galt den Mitgliedern des Round Table 79 aus Kiel, die die Lebenshilfe von Beginn an unterstützen. Sie nicht nur zur Stelle, wenn mal eine helfende Hand gebraucht wird oder organisieren das jährliche Pizza-Essen – auch an der Adventsfeier sind sie maßgeblich beteiligt. Im Vorwege sorgen sie mit den Mitgliedern des Inklusionsclubs der Lebenshilfe für die Theaterkulissen und organisieren und zahlen auch das anschließende Essen. „Die Mitglieder des Round Table 79 stehen uns seit fast 40 Jahren treu zur Seite, dafür sind wir unendlich dankbar“, so Doris Bommes, die ebenso der Kirchengemeinde als auch der Gemeinde Altenholz für ihre stete Unterstützung dankte. Und sie wies darauf hin, dass Menschen mit geistiger Behinderung leben, arbeiten und Spaß haben wollen wie jeder andere auch. Dass bewiesen die 20 Mitglieder des Inklusionsclubs zusammen André und Tanja Delor, die den Club leiten, einmal mehr in der anschließenden Aufführung, in der es kreuz und quer vom „Landleben“ über ein Märchen bis hin zu „Sister Act“ ging. Unter dem Tiel „Kein Wunder“, hatten die Schauspieler gemeinsam mit André Delor das Stück selbst erarbeitet, doch „Eiskönigin oder Sister Act – welches Stück spielen wir eigentlich?“ Ein Stück, bei dem sich die Schauspieler nicht einig sind, was sie nun eigentlich spielen wollen. Es endet damit, dass der Zuschauer letztendlich dreie Theaterstücke in kurzen Anrissen zu sehen bekommt. Die Akteure waren mit einer gehörigen Portion Humor und ausdauernder Spielfreude bei der Sache, die meisten Gesichter kannte man aus den Aufführungen vergangener Jahre. Ein Gesicht – oder besser eine Schnauze – war dennoch neu: Therapiehund „Pelle“, ein sechsjähriger Dänischer Bauernhund, durfte mitspielen und stand erstmals gemeinsam mit den Schauspielern auf der Bühne. Nach der musikalisch von Elke Schmidt am Klavier begleiteten Aufführung erschien Constantin Rohde vom Round Table 79 als Nikolaus verkleidet und verteilte die „Gagen“ an die Mitwirkenden – auch das ist mittlerweile Tradition bei dieser Adventsfeier. Im Anschluss war ein gemütliches Beisammensein sowohl für die Darsteller als auch die Besucher bei Krustenbraten mit verschiedenen Salaten, Stollen, Kaffee und Tee angesagt. Die Hoffnung von Doris Bommes aus dem vergangenen Jahr, dass es auch 2015 den freiwilligen Zuschuss der Gemeinde Altholz in Höhe von 3100 Euro pro Jahr trotz des Brandes der Ladenzeile gibt, hat sich übrigens erfüllt. Und auch für 2016 sei der Zuschuss bereits im Haushalt verankert, wie Bürgermeister Carlo Ehrich bestätigte. „Da sind wir uns alle einig, dass das gut angelegtes Geld ist, das einer sinnvollen Verwendung zugutekommt“, bekräftigte der Bürgermeister.

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