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Vorhang auf : Premiere für eine „Perle mit Köpfchen“

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Theatergruppe Neuwittenbek bringt neues Stück auf die Bühne in Radbruchs Scheune / Einige Vorstellungen bereits ausverkauft

Neuwittenbek | Seit rund zwei Wochen sind die Brüder Bernhard, Karl-Werner und Hubert Seifert in der Scheune Radbruch zwischen Farbeimern, Leitern, Werkzeugkoffern und Holzleisten am Werkeln. Denn wenn in Neuwittenbek die Theatergruppe zu einem neuen Stück lädt, muss nicht nur das Bühnenbild, sondern die komplette Bühne aufgebaut werden. „Ohne die Drei wären wir aufgeschmissen“, so Heike Jöhnk von der Theatergruppe. Und während Karl-Werner und Hubert Seifert am Montagabend Feierabend machten, wartete ihr Bruder Bernhard auf den Rest der Truppe, um wieder einmal zu proben, denn er gehört zum Ensemble, das in diesem Jahr das Stück „Perle mit Köpfchen“ von Walter G. Pfaus – ins Plattdeutsche übertragen von Jan Harrjes – auf die Bühne bringt.

In dem Lustspiel geht es um Harald Hirning, gespielt von Jürgen Detje, und seinen Geschäftspartner Peter Kopf (Frank-Arnold Tams), die eine Werbeagentur betreiben und, um empfohlen zu werden, den Vizepräsidenten des Unternehmerverbandes, Erich Hoppa (Wolfgang Kaiser) und dessen Frau Astrid (Heike Jöhnk) einladen. Da Hoppa als „Grapscher“ bekannt ist und Hirnings Frau Sonja (Sabine Rahn) darüber alles andere als erfreut ist, soll Dienstmädchen Dolly Durst (Melanie Gamm) an dem Abend die Rolle der Ehefrau Hirnings einnehmen. Eine Entscheidung, die alles andere als ein entspanntes Abendessen garantiert, zumal auch Sonjas Mutter Berta Nager (Elisabeth Stein) und Haralds etwas ausgeflippter Vater Florian Hirning (Bernhard Seifert) unerwartet auftauchen.

Ein Stück also, das mit viel Humor, etlichen Verwicklungen sowie Charme und Ironie für eine entspannte Unterhaltung beim Publikum sorgt. „Es ist eine typische Komödie, kein hochanspruchsvolles Stück. Das wollen die Leute auch gar nicht sehen, die wollen entspannen und sich amüsieren“, so Heike Jöhnk. Und wenn man sieht, mit wie viel Spaß und Spielfreude die Darsteller schon bei den Proben das Stück angehen, ist gute Unterhaltung fürs Publikum garantiert.

Seit über 50 Jahren bereits existiert die Theatergruppe Neuwittenbek und von Anfang an dabei ist Elisabeth Stein, die in diesem Stück die Rolle der Berta Nager spielt – eine Rolle, die ihr heute zufällt. „Als ich anfing, spielte ich die junge Liebhaberin, heute die komische Alte“, so Stein schmunzelnd, die auf die Frage, wie viele Rollen sie in den über 50 Jahren gespielt hat, lediglich mit den Achseln zuckte und meinte: „Keine Ahnung, das kann ich beim besten Willen nicht sagen“.

Die Stücke werden von den Mitgliedern gemeinsam ausgewählt und einen Regisseur oder Spielleiter gibt es auch nicht. „Das machen wir alles in Teamarbeit und sind damit bislang immer gut gefahren“, stellte Bernhard Seifert fest. Nicht verzichten kann man hingegen auf Heidi Kleinschmidt, die für die Maske verantwortlich zeichnet, und natürlich auf Ingrid Kaiser, die als Toseggersch bei den Proben, die im Oktober begonnen hatten, doch noch das eine oder andere Mal soufflieren musste. Aber bis zur Premiere am 13. März sind ja noch gut zwei Wochen Zeit. Wer aber noch Karten für eine der Vorstellungen ergattern will, sollte sich beeilen. „Einige der Vorstellungen sind schon jetzt ausverkauft“, betonte Heike Jöhnk.

> Karten gibt es für 6 Euro (Kinder 3 Euro) beim Höker an der Hautstraße in Neuwittenbek. Premiere Fr., 13.03., 20 Uhr. Weitere Vorstellungen: Sa., 14.03., 20 Uhr, So., 15.03., 17 Uhr (ab 15 Uhr Kaffee und Kuchen), Di., 17.03., Fr., 20.03., Sa., 21.03., jeweils 20 Uhr und So., 22.03., 17 Uhr (ab 15 Uhr Kaffee und Kuchen). Spielort: Scheune Radbruch, Hauptstraße 17 in Neuwittenbek.

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