Preisgeld bleibt bei 10 000 Euro

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10. Mai 2015, 10:11 Uhr

Bei der Mitgliederversammlung der Wilhelm-Lehmann-Gesellschaft ergaben sich am Freitag positive Ergebnisse. Der Rückblick brachte eine Übersicht über erfolgreiche elf Jahre, ein gutes Jubiläumsjahr 2014, und bereits drei beachtliche Preisträger. Dazu kommt eine vielversprechende Weiterentwicklung der ursprünglichen Gründungs-Idee für diese Literaturgesellschaft: Werk und Leben des Eckernförder Dichters Wilhelm Lehmann lebendig zu halten.

Die Entlastung des Vorstandes verlief einstimmig. Allerdings gab es neue Überlegungen zur Finanzlage des Vereins. Mit einem Guthaben von rund 2040 Euro lassen sich keine großen Sprünge machen, auch wenn einige Sponsoren die Literaturgesellschaft nach wie vor unterstützen (Stadt Eckernförde, Förde Sparkasse, Lions-Club, Elisabeth-Eifert-Stiftung).

Bei einer Mitgliederzahl von 120 wird sich die geplante Beitragserhöhung voraussichtlich rechnen. Ab 1.1. 2016 gilt: 45 Euro für Einzelpersonen (statt 30 Euro), 70 Euro für Ehepaare (statt 50), 150 Euro für Institutionen (statt 125).

Dennoch stimmte die Höhe der bisherigen Preisgelder nachdenklich, und die Vollversammlung überlegte, ob man von bisher 10  000 Euro auf 5000 oder 7500 Euro heruntergehen sollte. „Zurückzurudern“ gefiel keinem, erst ein wohl dotierter Preis macht aufmerksam, ehrt angemessen und hat die gewünschte Außenwirkung. Den gordischen Knoten löste Internist Dr. Jürgen Richert aus München, ehemals Barkelsby. Mit einer spontanen Spende von 2500 Euro ist die gewohnte Höhe der Auszeichnung wieder erreicht – zumindest für das kommende Jahr.

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