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Eckernförder Zeitung

26. September 2017 | 07:47 Uhr

Grease : Pomade und Petticoats

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

12. Jahrgang des Ästhetischen Profils der Peter-Ustinov-Schule inszeniert den Film „Grease“ als Musical.

Eckernförde | Mädchen in kurzen, wippenden Röcken und hohen Schuhen, Jungs mit gestylten Haaren in lässigen Lederjacken, frisierte schnelle „Karren“ und ganz viel Musik – das alles konnte in dem Musical „Grease“, das am Montag in der Aula des Schulzentrums Süd aufgeführt wurde, hautnah miterlebt werden. Das Ästhetische Profil „Darstellendes Spiel, Musik und Kunst“ des 12. Jahrgangs der Peter-Ustinov-Schule hat seit den Herbstferien an dem Musical gearbeitet. Unterstützung fanden die jungen Schauspieler bei ihrem Musiklehrer Thorsten Plaß, der ihnen tatkräftig bei den Vorbereitungen und der Inszenierung des Musicals unter die Arme griff. Die Schüler orientierten sich bei dem Drehbuch an dem 1978 erschienenen Film mit dem gleichnamigen Titel „Grease“.

Das Musical handelt von der jungen Australierin Sandy, die sich während eines Strandurlaubs in den „Protzkerl“ Danny verliebt. Sie zieht um und kommt auf die High School „Rydell“, auf der auch Danny die Schulbank drückt. Am ersten Schultag treffen Sandy und Danny erneut aufeinander und bemerken, dass sie in verschiedenen Welten leben. Danny in einer Welt voller „schneller Karren“ und seiner Jungsclique, den „T-Birds“, und Sandy in ihrem behüteten, unverdorbenen Leben, das so gar nicht zu dem Raudi-Dasein von Danny passt. Die „Pink Ladies“, die Sandy in ihre Clique aufnehmen, und die „T-Birds“ machen es den zwei Verliebten nicht leicht und versuchen, die beiden immer wieder auseinander zu bringen. Trotz erschwerter Umstände kommen sich Danny und Sandy im Laufe der Geschichte näher.

Das Musical startete mit Chorgesang der Schüler der „Rydell“-High-School, ehe sich mit einem lauten Knall schlagartig die Atmosphäre auf der der Bühne änderte. Die High-School-Schüler rissen sich mit lautem Getöse ihre Chorroben vom Leib und tanzten in Lederjacken, Petticoats und kurzen Röcken zu wilden Rhythmen der 50er-Jahre. Das Musical zeichnete sich durch unkonventionelle Tanz-Choreographien und eine emotionale Song-Auswahl aus. Der Höhepunkt des Abends stellte der Song „Grease Lightening“ dar, bei dem das gesamte Profil das Tanzbein schwang. Das Bühnenbild variierte von einer Schulmensa über einen Trainingsraum bis hin zu einer Tanzbühne, auf der die Abschlussfeier der „Rydell“-High-School gefeiert wurde.

Auch die Schüler waren mit dem Ergebnis ihrer harten Arbeit zufrieden. Die „T-Bird“-Jungs merkten, dass für die Proben schon so einige Sonnabende und Sportstunden draufgegangen seien, aber es sich ausgezahlt habe – ihr Ergebnis könne sich sehen lassen. Musiklehrer Thorsten Plaß rief seinen Schülern am Ende des Musicals zu: „ Es war klasse, ihr habt es geschafft.“

Gilt das auch für Sandy und Danny? Ja, ein Happy End gab es. Danny gewann ein Autorennen und machte Sandy damit erneut auf sich aufmerksam. Und Sandy kam nach den Sommerferien mit einem neuen Style in die Schule, der Danny sprachlos machte. So wurden sie am Ende doch noch ein glückliches Paar.

>Das Musical wird heute um 19 Uhr erneut in der Aula des Schulzentrums aufgeführt. Der Eintritt ist frei.


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