zur Navigation springen

Abbrucharbeiten : Platz für die Nooröffnung: Gebäude müssen weichen

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die früheren Wohnungen und Gewerbeeinheiten an der Ecke Reeperbahn / Schulweg werden im Zuge des Projekts Nooröffnung bis Ende Mai abgebrochen. Dort sollen später neue Wohnungen und Gewerbeflächen entstehen.

von
erstellt am 04.Mai.2017 | 06:22 Uhr

Eckernförde | Das Areal zwischen Reeperbahn, Schulweg und Noorstraße wird für das städtebauliche Großprojekt „Nooröffnung“ vorbereitet. Nachdem bereits der HaGe-Getreidespeicher und der Markant-Markt dem Erdboden gleichgemacht wurden, um Platz für die künftige Wasserfläche und die Randbebauung zu schaffen, trifft es jetzt den Gebäudekomplex Ecke Reeperbahn / Schulweg. Ende Mai soll dort kein Stein mehr auf dem anderen stehen.

Projektleiterin Alexandra Dahmen von der BIG Städtebau aus Kiel ist vorsichtig was zeitliche Prognosen für die Nooröffnung angeht. Zu viele Unwägbarkeiten, Abstimmungs- und Genehmigungsverfahren können ehrgeizige Zeitpläne schnell durchkreuzen. Was aber den Abriss des Gebäudeensembles angeht, kann sie relativ sicher sein, dass in gut drei Wochen alles abgearbeitet ist.

Der aus mehreren Gebäuden bestehende Komplex wurde über viele Jahre als Wohnraum und Gewerbeeinheit genutzt. Im Zuge der Projektentwicklung Nooröffnung wurden die Immobilien aus Mitteln des Programms Stadtumbau-West gekauft, um sie nach einer Zwischennutzung als Gewerbeeinheiten und Flüchtlingsunterkunft abzureißen.

Das Areal ist seit einigen Tagen eingerüstet, seit Anfang der Woche werden die Gebäude entkernt, um sie am Ende abzureißen und den Bauschutt abzutransportieren und zu entsorgen. Alexandra Dahmen geht davon aus, dass es während der Abbruchphase zeitweise auch zu halbseitigen Sperrungen des Schulwegs und möglicherweise auch der Reeperbahn kommen kann. Die Abbruchfirma und das Ordnungsamt würden entsprechende Informationen und Beschilderungen vornehmen. Vorab seien alle direkten Anlieger über die Abbrucharbeiten informiert worden, in angrenzenden Gebäuden seien entsprechende Maßnahmen zur Beweissicherung im Falle von Beschädigungen durch die Bauarbeiten eingeleitet worden, sagte die Projektleiterin.

Das frei werdende Gelände ist als Mischgebiet in die Planungen aufgenommen worden. Dahmens geht davon aus, dass dort sowohl Wohnungen als auch kleinteilige Gewerbeeinheiten entstehen werden. Die konkrete Gestaltung sei zwischen dem künftigen Bauherrn in Absprache mit der Stadt und dem Sanierungsträger abzustimmen. Dahmen rechnet damit, dass die Ausschreibung für den Investorenwettbewerb wie geplant in diesem Jahr erfolgt.

Mit dem Abbruch des leer stehenden Aldi-Markts und des Parkdecks werde voraussichtlich erst im Herbst begonnen, um die Saison im Hafenumfeld nicht durch Baumaßnahmen zu belasten. Danach stehen dann nach Auskunft der Projektleiterin Ende des Jahres oder Anfang 2018 die Aushubarbeiten des etwa ein Hektar großen Beckens für die Nooröffnung an.

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen