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Ferienhäuser : Planungssicherheit für den Campingplatz Grönwohld

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Bauausschuss stellt Weichen für Ausbau in Grönwohld

Es war schon ein besonderer Moment im Bauausschuss: „Wir kriegen nach langen Jahren Planungssicherheit für den Campingplatz Grönwohld“, stellte der Ausschussvorsitzende Werner Kiesel (SPD) fest. Zuvor hatten die Mitglieder des Gremiums geschlossen für die Neuaufstellung des vorhabenbezogenen Bebauungsplans zum Gelände an der Eckernförder Bucht gestimmt.

Damit ist der Weg für die geplanten 18 Campinghäuser auf der Fläche südlich vom bestehenden Platz frei. Jedes wird eine Größe von 40 Quadratmetern haben. Über die Realisierung schließen Gemeinde und Investor Michael Kreuzer einen so genannten Durchführungsvertrag. Der Landschaftsplan und der Flächennutzungsplan werden dem Vorhaben entsprechend aktualisiert. Der Ausgleich für den Eingriff in die Natur erfolgt auf einer Fläche südwestlich vom Gut Grönwohld.

Ebenfalls einig waren sich die Mitglieder des Bauausschusses in der Frage, wie mit der künftigen Nutzung des Kapellenraums im Stifts-Gebäude Dänisch Nienhof verfahren werden soll. Nachdem ein Mietinteressent abgesprungen war und keine belastbaren Zahlen zu den Kosten einer möglichen Sanierung vorlagen, entschieden die Fraktionsvertreter, das Angebot einer Künstlerin, den Raum in seinem jetzigen Zustand für 120 Euro im Monat anzumieten, zu akzeptieren.

Den geforderten barrierefreien Umbau der Zugänge zu den Bushaltestellen will die Gemeinde zunächst an den stark frequentierten Haltepunkten an der Kreisstraße realisieren. Da die Haltepunkte an der Kreisstraße lägen, sei der Kreis in der Pflicht, argumentierte Kiesel und bat Bauamtsleiterin Meike Helm, die Kollegen der zuständigen Abteilung im Rendsburger Kreishaus daran zu erinnern. Matthias Krasa, Berater für Menschen mit Behinderungen, appellierte an den Ausschuss, die Bushaltestellen an den Gemeindestraßen nicht außer Acht zu lassen.

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erstellt am 08.Mai.2014 | 06:00 Uhr

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