zur Navigation springen
Eckernförder Zeitung

22. August 2017 | 07:45 Uhr

Sanierung : Planer packen Sporthalle an

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Der Riesebyer Bauausschuss empfiehlt die Auftragsvergabe an Fachbüros zur Entwurfsplanung und Kostenermittlung für den Kita-Umbau und die Sporthallensanierung. Auf dem Schulhof sollen Betonpalisaden entfernt werden.

Rieseby | Zahlreiche Bauvorhaben stehen in Rieseby an öffentlichen Gebäuden wie dem Schleikindergarten und der Sporthalle an. So empfahl der Bau- und Umweltausschuss Mittwochabend unter Leitung von Heino Stüve (SPD), dass für den gemeindlichen Kindergarten ein Planungsbüro drei Entwürfe samt Kostenschätzungen erstellen soll. Die dem Ausschuss vorgelegte erste Konzeptidee erfüllte zwar alle Ansprüche an die gewünschten baulichen Veränderungen, aber der grob überschlagene Kostenrahmen von 60 bis 80 000 Euro war für eine Empfehlung zu ungenau.

Einig waren sich die Ausschussmitglieder darin, dass dringender Handlungsbedarf an der Einrichtung besteht, wie Vertreter aller Fraktionen betonten. Auf die lange Bank schieben dürfe man die Arbeiten nicht, war man sich einig – wenngleich Stüve einräumen musste, dass es unrealistisch sei, noch in diesen Sommerferien mit dem Umbau starten zu können. Dem konnte Bauamtsleiter Norbert Jordan nur beipflichten und erinnerte daran, dass nicht nur ein Bauantrag gestellt werden müsse, sondern auch eine Nutzungsänderung beantragt werden müsse und die Ausschreibung der Gewerke ebenfalls vorgeschriebene Fristen berücksichtigen müsse. Der Umbau soll die Erneuerung und Erweiterung der Sanitäranlagen, die Neugestaltung einer Küche, die Einrichtung eines Elternbesprechungsraums, eines Büros, eines zusätzlichen Abstellraum und eines weiteren Gruppenraums beinhalten.

Grünes Licht gab der Ausschuss später in nicht öffentlicher Sitzung zur Vergabe eines Auftrags an ein Architektenbüro, um ein Sanierungskonzept für die Wilhelm-Bronnmann-Sporthalle samt Kostenermittlung zu erstellen, wie Bürgermeister Jens Kolls (SPD) auf Nachfrage mitteilte. Im Haushalt sind dafür 12 500 Euro eingestellt.„Einsturzgefährdet ist die Sporthalle nicht“, das ergaben Begehungen, so Stüve.

Tätig werden soll die Gemeinde nach einstimmiger Empfehlung beim Rückbau einer Gefahrenstelle auf dem Schulhof. So sollen Betonpalisaden im nördlichen Bereich entfernt werden, zugleich soll ein Erdhügel, der derzeit noch durch die Palisaden abgefangen wird, abgeflacht werden. Bei einer Ortsbegehung vor der Sitzung war die Notwendigkeit erkannt worden. Die von der Schule weiter angedachten Änderungen auf dem Hof sollen in einem von der Schule zu erstellenden Gesamtkonzept berücksichtigt werden. Bernd Mordhorst (CDU) ergänzte als Sprecher der Arbeitsgruppe Dorfentwicklung, dass man bei allen Veränderungen derzeit berücksichtigen müsse, dass die Ergebnisse der Arbeitsgruppe vermutlich im Herbst vorgestellt werden könnten. Daher sollte man nun nicht Fakten schaffen, die später nicht rückgängig zu machen seien, warf er ein.

Vor diesem Hintergrund fiel auch in nicht öffentlicher Beratung die Ablehnung eines Antrages eines Bürgers, der mehrere Stellplätze am Rand des Schulhofes von der Gemeinde erwerben oder pachten würde. Mit Mehrheit war das Anliegen abgelehnt worden, so Kolls auf Nachfrage.

 

zur Startseite

von
erstellt am 23.Mai.2014 | 06:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen