Schulwettbewerb „Eine Welt für alle“ : Plätze zwei und acht für Louisenlunder Schüler

Die Ruanda-Gilde Louisenlund mit (2.v.l.) Max, Sophie, Anna Sophie, Emily, Lia, Hauke Nagel, Filicitas, Marielene und Lili nahm gestern in Berlin den Preis von Minister Gerd Müller (re.) und Ralph Caspers (li., „Sendung mit der Maus“).
Die Ruanda-Gilde Louisenlund mit (2.v.l.) Max, Sophie, Anna Sophie, Emily, Lia, Hauke Nagel, Filicitas, Marielene und Lili nahm gestern in Berlin den Preis von Minister Gerd Müller (re.) und Ralph Caspers (li., „Sendung mit der Maus“).

Erfolgreiche Teilnahme von Schülern der Internatsstiftung an Bundesfinals.

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22. Juni 2018, 06:11 Uhr

Güby | Sehr erfolgreich kehren Schüler der Internatsstiftung Louisenlund gleich von zwei Preisverleihungen zurück an die Schlei. In Berlin belegte die Ruanda-AG beim Schulwettbewerb „Eine Welt für alle“ den zweiten Platz. „Ein Kaffee, der Schule macht“ nennen die Schüler des 11. Jahrgangs ihr Projekt (wir berichteten). Damit setzen sie sich für Bildung und fairen Handel in Ruanda ein. Sie kaufen Rohkaffee von einer familien-geführten Plantage, rösten und verkaufen ihn in Louisenlund. Ziel ist die Initiierung einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Der zweite Platz ist mit 1000 Euro dotiert.

Zum achten Mal haben der Bundespräsident und der Bundesentwicklungsminister zur kreativen Auseinandersetzung mit entwicklungspolitischen Themen aufgerufen. Der Wettbewerb richtet sich an Schüler aller Jahrgangsstufen und Schulformen. Gesucht werden nachhaltige und verantwortungsvolle Handlungsideen, um das Zusammenleben auf der Welt zu verbessern. Bei der Preisverleihung im Berliner Meistersaal nahmen Lehrer und Gilde-Leiter Hauke Nagel sowie Kollegin Franziska Trautmann gemeinsam mit den Schülern den Preis von Entwicklungsminister Gerd Müller entgegen.

Als einziges Team aus Norddeutschland hatten sich die Louisenlunder Schülerinnen Veronika Strupf, Lea Herkommer, Lisa-Marie Reimann, Emma Book und Maibritt Peters (alle 11. Jahrgang) für das Bundesfinale von „Jugend gründet“ qualifiziert. Am Ende sprang Platz acht dabei heraus. Ihre Geschäftsidee „Schoolist“ ist eine App für Lehrkräfte und Eltern, die eine schnellere und günstigere Beschaffung von Schulmaterialien ermöglichen soll. Für das Bundesfinale hatten sich insgesamt knapp 4200 Teilnehmer mit ihren 718 Businessplänen beworben, zehn haben es geschafft und waren im Porsche Ausbildungszentrum in Stuttgart dabei.

Der bundesweite Online-Wettbewerb „Jugend gründet“ wird seit 2003 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

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