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Empfang : Piersanierung stellt den SCE vor große Herausforderung

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Neujahrsempfang beim Segelclub Eckernförde / Zweite Segelbundesliga noch eine Nummer zu groß für den SCE

Eckernförde | Das neue Jahr war mal gerade drei Tage alt, als der Verein im Segelclub Eckernförde zum traditionellen Neujahrsempfang geladen hatte. Während draußen eisiger Wind über die nahezu verwaiste Wasseroberfläche fegte und die Planen der an Land abgestellten Yachten flattern ließ, begrüßte Josef (Jupp) Bolthausen, 2. Vorsitzender, die zahlreich Anwesenden mit kurzem Jahresrückblick und Vorausschau auf die wichtigsten Ereignisse in der kommenden Saison.

„Das Jahr 2016 stellt uns vor viele Herausforderungen“, stellte Bolthausen fest. Als drittgrößter Verein in Schleswig-Holstein blickt der SCE in der neuen Saison auf 116 Jahre Vereinsgeschichte zurück. Mit eigenem Clubgelände, 320 Wasserliegeplätzen, umfangreicher Halleninfrastruktur, Kran und Bootstransportsystem für Winterlager sei der SCE landesweit vielen Vereinen um etliches voraus, wird um seine Anlage von vielen beneidet, wie Bolthausen betonte. Sind die geselligen und sportlichen Veranstaltungen wie Seglerball, „Aalregatta“ oder „Eichhörnchen“ schon bekannte Größen im Jahresverlauf, kommt mit der Erneuerung der Versorgungspier, die im Laufe der Jahre am Pierende abgesackt ist, die größte logistische und finanzielle Herausforderung auf den rund 700 Mitglieder starken Club zu. Die Planung dafür sei in vollem Gange und soll zur Abstimmung bei der Generalversammlung am 4. März Entscheidungsreife haben.

Neuland betrat der SCE im Herbst vergangenen Jahres mit der Teilnahme an den Qualifikations-Wettfahrten für die 2.Segelbundesliga. Auf Anhieb unter 60 Teilnehmern auf einen der ersten sechs Plätze zu kommen, war dann jedoch chancenlos. „Trotzdem soll das Projekt nicht aus den Augen verloren werden“, so Bolthausen, allerdings ist dafür in Zukunft gezieltes Sponsoring erforderlich, um ein adäquates Training zu ermöglichen.

Zufriedenstellend sei die Liegeplatzsituation, sind doch alle Wasserliegenplätze vergeben. Allerdings bereite der Trend zu immer größeren Booten zunehmend Probleme, müssten doch für Yachten mit Bootsbreite über vier Meter Liegeplätze getauscht werden.

Entgegen des allgemeinen Trends in vielen Sportvereinen vermeldet die Jugendabteilung guten Zulauf, hier bestätigt sich das Konzept aus fundierter Ausbildung und erfolgreichem Regattasport. Seinen besonderen Dank sprach Bolthausen an diesem Tage Frau Ingrid Mohr aus, die sich als gute Seele des Clubsekretariats seit Januar 1996 nunmehr im 20. Jahr um die Belange und Wünsche der Mitglieder kümmert. Ihr zur Seite steht inzwischen seit erstem November vergangenen Jahres Britta Hinrichsen. Terminlich erinnerte Bolthausen noch einmal an den Seglerball, der am 6. Februar 2016 in der Stadthalle erfolgt.

Ergänzend zur Generalversammlung verwies Bolthausen darauf, dass die Veranstaltung nicht wie gewohnt in der Stadthalle, sondern in Carls Showpalast stattfindet. Bevor das Glas auf die neuen Saison 2016 erhoben wurde, nutzte Clubgastronomie Wirtin Heike Jessen die Gelegenheit, sich bei den Mitgliedern zu bedanken: „Seit 21 Monaten betreiben Thomas Wiese und ich das Restaurant und freuen uns über die gute Resonanz und die vielen Gesichter, die regelmäßig zu uns kommen.“  

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