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Eckernförder Zeitung

13. Dezember 2017 | 16:26 Uhr

Picknick und Paddeln auf dem Hafenfest

vom

Mit viel Musik, Stand-Up Paddling und einem Kettenkarusell war beim Hafenfest in Strande für jeden etwas dabei

shz.de von
erstellt am 12.Aug.2013 | 03:59 Uhr

Strande | "Das 34. Strander Hafenfest bietet von A wie Akrobatik bis Z wie Zauberei für jeden etwas", sagte Bürgermeister Holger Klink zur Eröffnung der drei Tage am Freitagabend und wies dabei auf einige Neuerungen hin. Wie zum Beispiel das Picknick am Freitag. Damit sollte speziell die Strander die Gelegenheit bekommen, ungezwungen zusammenzusitzen, zu klönen und einen schönen Abend miteinander zu verbringen. "Klasse, dass so etwas - ein Programmpunkt für die Bürger der Gemeinde - stattfindet", fand auch Christine Aschenberg-Dugnus, die zusammen mit Ehemann Helmut, Claudia und Bernd Much, Jörn Clahsen und etlichen anderen an einem der langen Tische saß, an dem man es sich bei Salaten, Antipasti, Pute, Frikadellen sowie anderen Köstlichkeiten und natürlich Bier und Wein gut gehen ließ. Alle hatten etwas mitgebracht und es wurde untereinander ausgetauscht. Auch über "Tischgrenzen" hinweg. Denn am Nebentisch bei Stefan Sind, Silke Wehdeking und Werner Triepke kam bei italienischen Spezialitäten bei langsam untergehender Sonne geradezu mediterranes Flair auf - wer konnte da schon widerstehen.

Am Sonnabend standen dann weitere neue Programmpunkte auf der Tagesordnung: Im Festzelt gab es für die Kleinen erstmals "Basteln mit Andreas". Andreas und Petra Amelow vom Leuchtturm-Pavillon fanden es wichtig, etwas für Kinder anzubieten. Und so wurde gebastelt und gemalt, was das Zeug hielt. "Es ist ein Versuch und der wird sehr gut angenommen", so Andreas Amelow, der das Angebot für die kleinen Besucher im kommenden Jahr gerne weiter ausbauen möchte. Ebenfalls gut angekommen wurde das erstmals servierte Spanferkel. "Allein am Freitagabend sind zwei ganze Ferkel über den Tresen gegangen", stellte Maik Hogrefe zufrieden fest.

Weniger zufrieden dürften die fliegenden Händler mit Lederwaren, T-Shirts und Co. gewesen sein. Die waren - bis auf zwei Stände, denen im letzten Jahr schon eine Zusage erteilt wurde - auf Wunsch der Gemeinde und vieler Besucher nämlich gar nicht vor Ort. Auch Susanne und Niels Missling aus Altenholz vermissten sie nicht. "Ich finde es schöner ohne die Verkaufsstände. Die gibt es schließlich auf jedem Wochenmarkt", sagte Niels Missling. Seine Frau stimmte zu, findet allerdings, dass die nun leere Fläche mit Kunsthandwerkern, weiteren Angeboten für Kinder oder Ähnlichem gefüllt werden sollte.

Trotz des durchwachsenen Wetters am Sonnabend versuchten auch einige Besucher, sich im Stand Up Paddling beim Surf Club Kiel - ein ebenfalls erstmaliges Angebot auf dem Fest. So testete denn auch Uwe Henschke aus Kiel-Schilksee, der früher selbst gesurft hat, sein Gleichgewicht. Unter Anleitung von Nico Schmidt (15) vom Surf Club drehte er im Hafenbecken ein paar Runden stehend auf dem Brett, angetrieben durch sein Stechpaddel. Und auch wenn er dabei zwei unfreiwillige Bäder nahm, war er begeistert. "Das hat richtig Spaß gemacht", so der 59-jährige Beamte. Einzig der angekündigte Surfsimulator an Land fehlte am Sonnabend wegen des erwarteten schlechten Wetters.

Aber auch Altbewährtes hatte das Hafenfest zu bieten: Neben den Buden mit Eis, Zuckerwaren und Mandeln sowie dem schon fast traditionellen Kettenkarussell durfte die maritime Meile am Fischkiosk Seidentoff mit Modellbootsausstellung, maritimer Kunst, dem Shanty-Chor "Luv & Lee" und natürlich Fisch in vielfältigen Variationen nicht fehlen. Ebenso wie Mr. Bay Fall mit seinem Ballonzoo, der Abend im Festzelt am Sonnabend, der Jazzfrühschoppen am Sonntag und die Musik, die von Seemannsliedern und Schlagern über Pop, Partymusik und Bigband-Sound bis hin zu Jazz, Rock, Oldies und nordisch Folk unterschiedlichste Genres umfasste. Es war, wie es Veranstalter Joachim Fiebig, Bürgermeister Holger Klink und Heiko Drescher angekündigt hatten, ein Fest für die ganze Familie, für Einheimische und Urlauber.

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