zur Navigation springen
Eckernförder Zeitung

23. Oktober 2017 | 06:45 Uhr

Philipp Hoy hat seinen Stein

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

19 Jahre alter Eckernförder erhält als einziger Eckernförder eine Granitplatte auf dem grünen „Walk of Fame“

Er ist der einzige Eckernförder, der auf dem heimischen „Walk of Fame“ verewigt ist: Philipp Hoy hat im vergangenen Jahr beim Internationalen Naturfilmfestival Green Screen den Publikumspreis für den besten Kurzfilm gewonnen – jetzt haben die Mitarbeiter des Bauhofs die Granitplatte mit seinem Namen in die Strandpromenade eingebaut.

Der Abiturient hat es sich nicht nehmen lassen, persönlich dabei zu sein. „Der Stein freut mich sehr“, sagt er und spricht von einer großen Ehre. Gleichzeitig bleibt er auf dem Teppich: „Der beste Publikumspreis bei Green Screen ist jetzt auch kein Weltwunder.“ Also: nicht überheblich werden. Dabei sind gerade Publikumspreise bei erfahrenen Naturfilmern besonders beliebt, da sie nicht die Meinung einer Fachjury widerspiegeln, sondern die Bewertung durch die Zuschauer als Zielgruppe.

Nichtsdestotrotz weiß Philipp Hoy diese Geste zu schätzen: „Nach fast einem Jahr werde ich jetzt nochmal an das Filmen und das Festival im vergangenen Jahr erinnert. Das Erlebte wird aufgefrischt. Das gefällt mir.“

Philipp Hoy hat sich 2016 mit seinem 14 Minuten langen Film „Kalmare vor der Haustür“ gegen acht weitere Kurzfilme durchgesetzt und in der Kategorie „Kurzfilme“ mit der Dokumentation von kleinen Tintenfischen, die in Eckernförde zeitweise zu Gast waren, gewonnen. Ein guter Start für den heute 19-Jährigen, der sich als Berufsziel das Naturfilmen gesetzt hat. Und so konnte er als Preisträger bei Green Screen auch schon die ersten Kontakte knüpfen. Allerdings hat sich bis heute noch nicht viel daraus ergeben, aber das Nachwuchstalent hat auch erst vor kurzem sein Abitur gefeiert.

Wie es weitergeht? „In einigen Wochen gehen meine Freundin und ich für drei Monate auf Europareise, im nächsten Jahr will ich dann mit einem Meeresbiologie-Studium beginnen.“ Den Winter könnte Philipp Hoy nutzen, um einige Kontakte aufzufrischen und das eine oder andere Praktikum im Filmbereich zu absolvieren.

Seit seinem Erfolg im vergangenen Jahr hat sich für das Nachwuchstalent noch keine neue Filmidee ergeben. „Die Ostsee gab in dieser Zeit nicht so viel her, und erzwingen wollte ich jetzt nichts.“

Dass er bei der Verlegung seiner Granitplatte dabei sein konnte, hat er nicht zuletzt Thorsten Peuster, dem Vorsitzenden des Bauausschusses und Betreiber der Tauchschule „Tauchen & Meer“ zu verdanken, wo Philipp teilweise als Tauchlehrer jobbt. Peuster hatte sich nach den Platten erkundigt und dem jungen Preisträger Bescheid gegeben.

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen