zur Navigation springen

Kreis Rendsburg-Eckernförde : Pfefferspray-Attacke: Großeinsatz an Isarnwohld-Schule in Gettorf

vom
Aus der Onlineredaktion

83 Schüler haben Reizungen der Atemwege erlitten. Die Polizei ermittelt.

shz.de von
erstellt am 22.Feb.2016 | 16:48 Uhr

Gettorf | Bei einer Pfefferspray-Attacke haben 83 Schüler der Isarnwohld-Schule in Gettorf (Kreis Rendsburg-Eckernförde) Reizungen der Atemwege erlitten. Die Leitung des betroffenen Gymnasiums mit Gemeinschaftsschulteil habe nach dem Vorfall in einem Gebäude am Montagmorgen sofort einen Rettungseinsatz veranlasst, teilte die Polizei mit. Mehrere Rettungswagen und Notärzte seien gekommen.

Während sich die Notärzte einen Überblick über die Zahl der Verletzten und die Schwere der Verletzungen verschafften, trafen auch die ersten besorgten Eltern auf dem Schulgelände ein. Zügig wurde eine El-terninformationsstelle eingerichtet. „Es geht den Verletzten soweit gut. Alle sind versorgt“, beruhigte Stefan Hardt, Pressebetreuer der RKiSH (Rettungsdienst Kooperation in Schleswig-Holstein).

Seiner Information nach sind 83 Schüler betroffen. Zwei von ihnen werden ins Krankenhaus eingeliefert, die anderen von Ärzten vor Ort untersucht und behandelt. Anschließend können sie an der eingerichteten Sammelstelle von ihren Eltern abgeholt werden. Währenddessen nehmen die Einsatzkräfte des Löschzugs Gefahrengut im Gebäude Messungen vor, um festzustellen, um welche Substanz es sich handelt. Das Gebäude wird gelüftet. Die Gettorfer Polizei ermittelt wegen Körperverletzung. Es gebe erste Hinweise auf eine Mitschülerin, die Pfefferspray versprüht haben soll, hieß es.

Blaulichtmonitor

Was ist der Blaulichtmonitor?

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert