zur Navigation springen

3. Handball-Liga : Petersen muss Abwehrzentrum und Selbstvertrauen installieren

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Der TSV Altenholz steht nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga vor einem Umbruch. Führungsspieler Sebastian Opderbeck hat seine aktive Laufbahn beendet und wird neuer Co-Trainer von Klaus-Dieter Petersen.

Nachdem das einjährige Abenteuer „Jugend forscht“ in der 2. Handball-Bundesliga überstanden ist, bereitet sich der TSV Altenholz unter Trainer Klaus-Dieter „Pitti“ Petersen nun gezielt auf die Saison in der 3. Liga Nord vor. „Natürlich wollen wir eine gute Rolle spielen“, ist Petersen schon klar, dass die Konkurrenz seine Mannschaft als Absteiger aus der 2. Bundesliga zu den Favoriten zählt. „So weit sind wir aber noch nicht“, ist der „Wölfe“-Coach dabei, seiner Mannschaft den Feinschliff zu geben.

Nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga hatten die Wölfe erste einmal die Abgänge von Rune Dahmke, Fynn Ranke, Nick Weber, Finn Röder, Bevan Calvert und Sebastian Opderbeck zu verkraften. Zahlenmäßig konnten die Abgänge durch die Zugänge Tobias Flindt (THW II), Martin Bäuning (SG Bordesholm/Brügge), Jesse Petersen (TSV Kronshagen) und Charles Eliassen (Sävehof IK/Schweden) zwar ausgeglichen werden, doch nun gilt es, die Neuen zu integrieren und sie zu einer schlagkräftigen Einheit zusammenzuschmieden.

Auch wenn noch nicht alles so läuft, wie es sich Trainer Petersen erhofft hat, so ist die Mannschaft schon auf dem richtigen Weg. „Unsere Vorbereitung endet erst mit dem ersten Punktspiel gegen die SG Flensburg/Handewitt II“, berichtet der Wölfe-Coach, der zumindest beim 37:22 (16:12)-Pokalsieg seiner Mannschaft bei der HG Hamburg-Barmbek einen deutlichen Aufwärtstrend feststellen konnte.

„Wir wollen mehr Spiele gewinnen als verlieren“, sagt Petersen, der seine Mannschaft, nach nur vier Siegen in der vergangenen Saison, auch wieder geistig dahin bringen möchte, an sich selbst und an Siege zu glauben. Die Altenholzer werden neben HF Springe und dem Wilhelmshavener HV von den beteiligten Mannschaften in die Favoritenrolle gedrängt. Neben diesen drei Hauptfavoriten rechnen die Fachleute aber auch den THW Kiel II und den VfL Potsdam zum erweiterten Kreis der Favoriten. Auf jeden Fall wird es eine spannende Saison werden. „Ich freue mich richtig auf diese Staffel. Es sind zwar nicht mehr so viele zweite Mannschaften dabei, dafür sind Traditionsvereine hinzugekommen“, freut sich Petersen auch auf so alte Bekannte wie den Wilhelmshavener HV, die HSG Varel-Friesland und den OHV Aurich, die in die Nordgruppe zurückgekehrt sind.

Hauptbaustelle ist derzeit die Defensive. „Wir müssen ein neues Abwehrzentrum installieren“, sagt der Wölfe-Coach, der noch nach der idealen Besetzung sucht. Er hat dabei in den zurückliegenden Wochen viel experimentiert. Auf Sebastian Opderbeck kann Petersen nicht mehr zurückgreifen. Opderbeck, der in den vergangenen Jahren wichtiger Führungsspieler im Team der Wölfe war, hat die Handballschuhe an den berühmten Nagel gehängt, bleibt den Altenholzern aber als Co-Trainer erhalten. Zusammen mit Torwarttrainer Dirk „Shorty“ Elvers unterstützt Opderbeck Chef-Coach Petersen, der wegen seiner Arbeit bei einer Sportagentur nicht mehr bei jedem Spiel auf der Bank sitzen kann.

Als Leiter eines Fitness-Studios in Kiel ist Sebastian Opderbeck vorrangig regelrecht dafür prädestiniert, sich um den Muskelaufbau der Altenholzer Spieler und um vorbeugende Maßnahmen zu kümmern. „Mein Ziel ist es, die Zahl der Verletzungen herunter zu schrauben“, sagt der neue Wölfe-Co-Trainer.

kader


Zugänge: Jesse Petersen (TSV Kronshagen), Charles Eliasson (IK Sävehof/SWE), Martin Bäuning (SG Bordesholm/Brügge), Tobias Flindt (THW Kiel).
Abgänge: Rune Dahmke, Fynn Ranke (beide THW Kiel), Nick Weber (ESV Lok Pirna), Bevan Calvert (SV Mecklenburg-Schwerin), Sebastian Opderbeck (Co-Trainer), Finn Röder (Laufbahnende).


Aufgebot
Tor: Florian Hossner, Stephan Hampel.

Rückraumspieler: Max Lipp (RL), Charles Eliasson (RL), Sebastian Firnhaber (RL), Thies Jacob Volquardsen (RM), Mathis Wegner (RM), Christian Drecke (RR), Patrick Starke (RR), Christoph Reinert (RR).

Außen: Malte Voigt (LA), Malte Abelmann-Brockmann (LA), Jesse Petersen (RA), Jannick Boldt (RA).

Kreisläufer: Kjell Köpke (KM), Martin Bäuning (KM), Tobias Flindt (KM).
Trainer: Klaus-Dieter Petersen.
Saisonziel: Vorne mitmischen.

1. Spieltag

Fr., 29. August, 19.30 Uhr

TSV Altenholz – SG Flensburg/H. II

Sbd., 30. August, 18 Uhr

HF Springe – TS Großburgwedel

Sbd., 30. August, 18.30 Uhr

Oranienburger HC – VfL Potsdam

Sbd., 30. August, 19.30 Uhr

SV Beckdorf – Stralsunder HV

Varel-Friesland – VfL Fredenbeck

Sbd., 30. August, 20.15 Uhr

Füchse Berlin II – SG Achim/Baden

So., 31. August, 16 Uhr

Mecklenburg-Schw. – THW Kiel II

So., 31. August, 17 Uhr

OHV Aurich – Wilhelmshavener HV

Pokal

Am gestrigen Sonntag wurde die 2. Runde des DHB-Pokals ausgelost. Der TSV Altenholz darf sich mit Frisch Auf Göppingen auf einen Bundesligisten freuen. Am 22. Oktober könnten Nationalspieler wie Michael „Mimi“ Kraus oder Manuel Späth in der Edgar-Meschkat-Halle auflaufen.

zur Startseite
Karte

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen