3. Handball-Liga : Peters sichert Owschlagerinnen einen Punkt

Owschlags Kreisläuferin Anita Ewert (Mitte) hat an Oytens Kreis eine Lücke gefunden.
Owschlags Kreisläuferin Anita Ewert (Mitte) hat an Oytens Kreis eine Lücke gefunden.

Mitte November hatte Rainer Peetz, Trainer der Owschlager Handballerinnen, bis zum Jahresende vier Punkte als Ziel ausgegeben. Und genau soviele sind es durch das 26:26 im Heimspiel gegen Oyten nun auch geworden.

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15. Dezember 2014, 06:00 Uhr

Owschlag | Punktlandlung für die Drittliga-Handballerinnen des TSV Owschlag: Trainer Rainer Peetz hatte Mitte November das Minimalziel ausgegeben, vier Punkte aus den letzten fünf Partien bis zur Winterpause zu holen (EZ berichtete). Das hat seine Mannschaft geschafft. Im Heimspiel gegen den TV Oyten holte sie zum Hinrunden-Finale ein 26:26 (17:15) und fuhr damit Zähler Nummer vier ein. Böse Zungen würden jetzt behaupten, die Owschlagerinnen wären Minimalisten. Wer es gut mit dem TSV meint, bemüht die schönste aller Phrasen vom guten Pferd, das nur so hoch springt, wie es muss.

Letztendlich konnten sich die Gastgeberinnen nach einer zwischenzeitlichen 21:16-Führung (36.) noch glücklich schätzen, einen Punkt in Owschlag zu behalten. Franziska Peters’ finaler Wurf zum 26:26-Endstand landete vermutlich nur im Tor, weil er abgefälscht wurde.

Der TSV belegt nach 13 Spielen Platz sechs und ist das, was man nach bestem Wissen und Gewissen Mittelmaß der Liga nennen kann: fünf Siege, fünf Niederlagen, drei Remis und eine relativ ausgeglichene Tordifferenz von plus 16 Treffern. Mehr Ausgeglichenheit geht fast nicht. Auch wenn in den beiden jüngsten Partien die Owschlager Abwehr phasenweise ungewohnte Schwächen offenbarte, liegen diese eindeutig in der Offensive. Die Abwehr ist trotz der körperlichen Unterlegenheit eigentlich das Owschlager Prunkstück. Als ob die TSV-Spielerinnen noch einen Beweis schuldig wären, war es gegen Oyten in der zweiten Hälfte erneut der Angriff, der zu oft vor dem Tor versagte. Peetz zählte 31 Versuche und lediglich neun Tore. „Wir haben zu überhastet abgeschlossen und Torhüterin Insa Janßen zur Heldin geworfen. Uns fehlt die Cleverness, um die Torfrau auch mal auszugucken“, analysiert der Trainer, der am Sonnabend auf die kranken Helen Rohwer, Nina Lyke und Alke Trceziok verzichten musste.

Zufrieden konnte Peetz mit der Angriffsleistung von Linksaußen Svenja Zadow, Kreisläuferin Anita Ewert und Rückraumspielerin Franziska Peters sein – aber nur in der ersten Halbzeit. Keeperin Mareike Witt zeigte nach ihrer Einwechslung nach 20 Minuten, das sie eine gute Torhüterin in der 3. Liga ist. Immer wieder half sie ihren Vorderleuten in brenzligen Situationen. Dennoch konnte auch Witt die schlechte Offensivleistung des TSV nicht gänzlich kompensieren. Heute lässt Peetz noch einmal trainieren. Weiter geht es dann erst wieder am 3. Januar. Peetz: „Meine Spielerinnen sind sehr diszipliniert und werden sich individuell fit halten.“

TSV Owschlag: Fasold, Witt – Ewert (4), Sievert (4/2), Peters (6), Stolley (6/1), Herklotz, Küppers (1), Zadow (3), Hofstetter, K. Meenke, K. Rohwer (2), H. Meenke, Stachowski.

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