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3. Handball-Liga : Peetz-Team hofft auf konstantere Spielweise

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Der TSV Owschlag sollte in der 3. Handball-Liga der Frauen am Sonnabend gegen Buxtehude möglichst punkten, um weiter ein Punktepolster auf die Mannschaften in der gefährdeten Tabellenregion zu haben.

shz.de von
erstellt am 21.Nov.2014 | 06:00 Uhr

Die Handball-Frauen des TSV Owschlag stehen unter Druck. Im Heimspiel gegen den Buxtehuder SV II sollte am Sonnabend, ab 17 Uhr, ein Sieg herausspringen, andernfalls rückt die Abstiegszone der 3. Liga Nord laut TSV-Trainer Rainer Peetz bedrohlich nahe. „Wir sind in der Pflicht, konstanter zu spielen und die Punkte einzufahren“, fordert der Coach.

Ob den Owschlagerinnen tatsächlich droht, ganz unten hineinzurutschen, bleibt abzuwarten. Bis das passiert, müssten die Kellerkinder Vechta, Schwerin, Altlandsberg und Frankfurt anfangen zu punkten. Gleichzeitig müsste der TSV eine gnadenlose Niederlagenserie hinlegen – ein Szenario, das eher unwahrscheinlich erscheint.

Gegen die Teams aus der unteren Tabellenhälfte hat die Peetz-Truppe (9:9 Punkte) bislang gut ausgesehen. Auch der morgige Gegner ist in südlichen Tabellengefilden angesiedelt. Doch Peetz warnt: „Es gibt keine Laufkundschaft in der 3. Liga.“

Die Buxtehuderinnen haben sich im Sommer völlig neu aufgestellt. Alte Hasen verließen die Mannschaft, junge Talente kamen hinzu. Sechs Punkte haben sie schon eingesammelt. Selbst Tabellenführer Werder Bremen brachten sie vor zwei Wochen an den Rand einer Niederlage. „Es ist eines der wenigen Spiele in der Saison, in der wir das routiniertere Team stellen“, sagt Peetz.

Zum Kader der Buxtehuder Zweitvertretung gehören alleine sieben Spielerinnen, die noch in der A-Jugend aktiv sind. Owschlag darf sich glücklich schätzen, dass Emily Bölk nicht dazugehört. Die 16-jährige Tochter der früheren Nationalspielerin Andrea Bölk spielt beim BSV in der A-Jugend-Bundesliga. Sie gilt als Jahrhundert-Talent. Regelmäßig steht Bölk auch im Kader der Bundesliga-Frauen und erzielte am vergangenen Wochenende im Europapokal gegen Amsterdam zehn Tore. Peetz: „Ich würde sie gerne mal spielen sehen, aber für uns ist es von Vorteil, wenn sie am Sonnabend nicht dabei ist.“

Zwei Siege aus den jüngsten vier Partien in diesem Jahr fordert der Trainer von seiner Mannschaft. Eine machbare Aufgabe angesichts der Gegner, die noch kommen. Auf Buxtehude folgen Schwerin, Frankfurt und Oyten. Peetz: „Wir sind heiß, uns zu profilieren.“

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