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Partystimmung in der Stadthalle mit „ABBA Today“

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Tribute-Band nimmt 350 Besucher mit auf eine musikalische Zeitreise in die 70er und 80er Jahre

Agnetha, Benny, Björn und Anni-Frid, besser bekannt als „ABBA“ – wer sie zu ihrer Bestzeit nicht live erleben konnte, hatte zumindest am vergangenen Sonnabend in der Eckernförder Stadthalle die Gelegenheit, die zeitlosen Hits, die Musikgeschichte schrieben, hautnah und authentisch mit der Coverband „ABBA Today“ zu erleben.

„Es wird eine Zeitreise in die 70er und 80er Jahre“, versprach zu Beginn Rebecca Glantz, unverkennbar in der Rolle der Agnetha Fältskog. Zusammen mit Daniela Manske (Anni-Frid), Jens Kaufmann(Björn) und Mario Fischer (Benny) lieferten die vier eine perfekte Bühnenshow aus einer Zeit, in der sie selbst noch nicht das Licht der Welt erblickt hatten. Musikalische unterstützt am Schlagzeug von Mario Kny und am Bass von Jan-Peter Lencer, klangen Hits wie „The Winner takes it All“, „Mamma Mia“, „S.O.S.“ oder „Dancing Queen“ und zahlreiche andere. Alles sehr nah am Original. Das ansonsten eher zurückhaltende Publikum in der mit 350 Gästen gut gefüllten Stadthalle reagierte entsprechend: Von Anfang an wurde mitklatscht, mitgesungen und am Rand des Saals auch mitgetanzt – eine tolle Stimmung. Sehr authentisch setzten die vier Protagonisten die gesanglich und musikalisch nicht einfach wiederzugebende Musik um, boten mit Plateaustiefel, kurzen Röcken und identischem Outfit auch viel fürs Auge.

„Wir mögen die Musik, ABBA hat uns durch die Jugend begleitet“, gestanden Monika und Hans-Jürgen Meyer. Den letzten Kick für den Abend gab ihnen das vor einiger Zeit gesehene gleichnamige Musical in Hamburg. Bestand das Publikum in erster Linie aus der Generation, die ABBA zu Zeiten ihrer größten Erfolge miterlebt haben, gab es aber auch sehr junge Besucher wie die 13-jährige Runa Fuljahn, der mit ihren Eltern da war: „Ich bin zwar kein ABBA-Fan, aber die Musik ist gut, und ich bin von der Veranstaltung positiv überrascht.“

Eine Atempause für die beiden Sängerinnen gab es dann mit „Intermezzo“ das als reines Instrumentalstück einen weiteren Aspekt der musikalischen Vielfältigkeit der legendären Komponisten Björn Ulvaeus und Benny Andersson zeigte und von den Musikern auf der Bühne perfekt umgesetzt wurde. Mit nicht nachlassender Taktrate präsentierten die Musiker einen Hit nach dem anderen. Bei der stürmisch geforderten Zugabe am Ende ließ die Band nochmal musikalisch die Korken knallen: „Dancing Queen“, „Money Money Money“ und „Super Trouper“ – bei diesem Medley hielt es kaum noch jemand auf den Sitzen. Das Publikum erlebte eines der besten Popkonzerte, die je in der Stadthalle zu hören waren.



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erstellt am 07.Dez.2015 | 00:32 Uhr

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