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Partys zum Vereinsjubiläum störten die Nachtruhe

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erstellt am 31.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Dänischenhagen | Das 100-jährige Bestehen des MTV wurde mit einer Festwoche gewürdigt, zu der auch Abende mit Musik gehörten (wir berichteten). Dass das gelungene Veranstaltungen waren, die bis in die Nacht hinein andauerten, ist einigen Bürgern sauer aufgestoßen, berichtet eine Dänischenhagenerin. Denn das sei nicht das erste Mal, dass die Nachtruhe durch solche Veranstaltungen gestört werde.

In anderen Gemeinden sei es auch möglich, dem Lärm eine zeitliche Begrenzung zu geben. "Um 23 Uhr ist da schlagartig Ruhe", berichtet die Einwohnerin. Doch sowohl am Pfingstwochenende, als auch an dem darauf folgenden sei bis 1.30 Uhr und sogar bis 2.30 Uhr Musik weit über das Veranstaltungsgelände hinaus zu hören gewesen. Und nicht nur sie - viele andere hätten sich daran gestört.

Solche Veranstaltungen müssen beim Ordnungsamt genehmigt werden. Dort werde dann das öffentliche Interesse gegen privates Interesse abgewogen, erklärt der stellvertretende Leitende Verwaltungsbeamte Stefan Tunn. "Wir sind eigentlich relativ streng. Aber wenn der MTV, eine tragende Säule der Gemeinde, 100 Jahre alt wird, dann muss man mal eine Ausnahme machen", so Tunn weiter. Doch auch dafür seien Auflagen (Höchstgrenze von 55 Dezibel) erteilt und deren Einhaltung überprüft worden. Zweifelsohne hätten solche Veranstaltungen immer Störungen der Anwohner zur Folge, zeigt Tunn durchaus Verständnis für die Kritik der Bürgerin. Auf der anderen Seite wirbt er um selbiges: In Dänischenhagen gebe es derlei Festivitäten höchstens einmal im Jahr.

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