Gestaltungsbeirat lobt neues Konzept : Parkcharakter für den Prinzenpark

Auf dem neuen Grünplan sind die Bestandsbäume (dunkelgrün), die parkähnliche Freifläche mit dem Teich und die Anordnung der Häuser gut zu erkennen. In dem großen Gebäude am Anfang der Erschließungsstraße ist ein Verbrauchermarkt vorgesehen.
Auf dem neuen Grünplan sind die Bestandsbäume (dunkelgrün), die parkähnliche Freifläche mit dem Teich und die Anordnung der Häuser gut zu erkennen. In dem großen Gebäude am Anfang der Erschließungsstraße ist ein Verbrauchermarkt vorgesehen.

Der Gestaltungsbeirat begrüßte am Mittwoch die neue Konzeptstudie für das Projekt auf dem ehemaligen Lohnertgelände. Zwischen 120 und 130 Wohnungen sind auf dem Gelände geplant.

shz.de von
15. Februar 2018, 05:19 Uhr

Eckernförde | Das Projekt „Prinzenpark“ soll seinem Namen gerecht werden und einen parkähnlichen Charakter erhalten – gestern war das Bauvorhaben auf dem früheren Betriebsgelände der Baufirma Lohnert an der Prinzenstraße 55 -57 erneut Thema in der Sitzung des Gestaltungsbeirats. Bereits zum dritten Mal beriet der Beirat unter dem Vorsitz von Helmut Riemann den „Prinzenpark“. Zur Sitzung im Ratssaal begrüßte Riemann Bürgermeister Jörg Sibbel, Mitglieder der Ratsversammlung und Einwohner. Aus Krankheitsgründen war Investor Heiko Krug, Geschäftsführer des Büdelsdorfer Bauunternehmens Team Massivhaus GmbH, verhindert. Lob und Anerkennung bekam Architekt Alexander Ullrich vom Büro Noor Architektur nach der Vorstellung des neuen Grünplans. Bei der letzten Sitzung des Gestaltungsbeirats hatten die Experten unter anderem die fehlende Berücksichtigung des Baumbestands, die Anzahl der Häuser in der Mitte der Fläche und ein fehlendes qualifiziertes Grünkonzept kritisiert (wir berichteten). Architekt und Investor reagierten auf die Kritik. Die Bestandsbäume samt Knick wurden aufgenommen, in der Mitte entsteht eine öffentliche parkähnliche Fläche samt Teich. Zwei weitere Flächen sollen als Versickerungsflächen dienen. Insgesamt zwölf Gebäude mit insgesamt 120 bis 130 Zwei- bis Dreizimmerwohnungen sind geplant. Ein Teil ist für Mietwohnungen vorgesehen. Bezugspunkt für die Höhe der Gebäude seien ein dreigeschossiges Bestandsgebäude auf der Fläche (links oben) und die Bebauung der Nachbarstraßen, so Architekt Ullrich. Zur Siemensstraße hin sind die vier Gebäude dreigeschossig geplant, das gilt auch für die drei Häuser zur Gefionstraße. Zur Prinzenstraße hin wird eines viergeschossig. Zwei Gebäude sind viergeschossig plus Staffelgeschoss geplant. Statt drei Häusern wird es in der Mitte nur noch zwei geben, für die eine Viergeschossigkeit vorgesehen ist. Jede Häuserreihe bekommt eine eigene Tiefgarage. Sie ist über die einzige Straße, die in einem Wendehammer mit einem Radius von 16 Metern endet, zu erreichen. „Es ist erfreulich, welche Entwicklungen das Projekt nimmt“, lobte Helmut Riemann die neue Konzeptstudie. Es zeige sich, wie gut und wichtig Gespräche zwischen Investor, Architekt und Beirat seien. Bürgermeister Sibbel kündigte an, dass die Verwaltung für das Projekt einen B-Plan mit einem städtebaulichen Vertrag erarbeiten werde. Im nichtöffentlichen Teil beriet der Beirat die Bauvorhaben Wulfsteert/Rendsburger Straße und Frau-Clara-Straße sowie die Bebauung des Bahnhofsareals.

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