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Neue Badestelle in Klein Wittensee : Pack die Badehose ein...

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Neue Badestelle mit Slipanlage, Badesteg und Bootssteg freigegeben / Investor von Gersdorff hofft auf Fortschritt für sein Ferienhausgebiet

Klein Wittensee | Seeanwohner Rainer Hahne war der erste und am Freitagabend vermutlich auch der einzige, der Hose und Hemd ablegte, um mit einem beherzten Sprung in den Wittensee den neuen Badesteg in Klein Wittensee einweihte. Rund 50 Gäste waren es, die auf Einladung der Gemeinde der offiziellen Eröffnung der Badestelle beim Neubaugebiete „Am See“, beiwohnten. Unter ihnen auch die Bürgermeister der Nachbargemeinden sowie Kreispräsident Lutz Clefsen, der sich als begeisterter See-Badender „outete“. Den Beweis blieb er an dem Abend allerdings schuldig.

Gebaut hat die Anlage der Investor des Baugebietes, Hans-Joachim Graf von Gersdorff und er hat sie der Gemeinde jetzt zur Verfügung gestellt. Er werde auch für die Unterhaltung der Badestelle sorgen, versicherte er.

Rund fünf Jahre mussten die Wassersportler und Schwimmer auf die neue Badestelle warten. Zäh verlief das Genehmigungsverfahren für das Projekt auf dem ehemaligen Bundeswehrstützpunkt. Klein Wittensees Bürgermeister Volker Bielfeldt sprach in seiner Begrüßung von reichlich Durchhaltevermögen und Überzeugungsarbeit, die aufgebracht werden mussten, um es zu realisieren. Er dankte vor allem den Planern, dem Amt und der Verwaltung, die mit viel Sachkompetenz dazu beigetragen hätten. Entstanden sei nun eine „imposante Anlage“, die gut in die Landschaft passe, lobte Bielfeldt. Zuvor lag die offizielle Badestelle in Sande. „Diese mussten wir bei der Europäischen Union abmelden, um die neue Badestelle anmelden zu können“, berichtete der Gemeindechef.

Die Anlage kann nicht nur von den Anwohnern des Neubaugebietes genutzt werden, sondern von allen, die den See lieben. Von den 14 Grundstücken, die Graf von Gersdorff erschlossen hat, sind noch zwei frei. Außerdem hoffe er, dass es bald mit dem unmittelbar angrenzenden Ferienhausgebiet mit zwölf Bauplätzen losgehen kann. Auch hier kann von Gersdorf bereits auf eine mehrjährige Bauleitplanung zurückschauen. „Es geht aber voran“, zeigte er sich durchaus optimistisch, dass die Fläche in zwei Jahren fertig bebaut sein könne.

Lutz Clefsen lobte das Projekt, vor allem für die Touristen mache das die ganze Region noch attraktiver. „Gäste wollen wollen naturnahe Erholung“, sagte er. Graf von Gersdorf könne sich sogar vorstellen, an der Stelle Grillabende oder sogar musikalische Veranstaltungen stattfinden zu lassen. 

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erstellt am 18.Jul.2017 | 06:56 Uhr

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