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3. Handball-Liga : Owschlags schöne Momentaufnahme

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Mit dem 29:22-Heimsieg gegen den SV Henstedt-Ulzburg gelingt dem TSV Owschlag der sechste Sieg im sechsten Spiel im Jahr 2014. Besser geht es nicht.

shz.de von
erstellt am 24.Feb.2014 | 05:00 Uhr

Es ist zwar nur eine Momentaufnahme, aber dafür eine umso schönere: Die Handballerinnen des TSV Owschlag sind dank des 29:22-Heimsiegs über Henstedt-Ulzburg in der Tabelle der 3. Liga auf Platz vier geklettert. Selbst wenn es nur dem Umstand geschuldet ist, dass der Buxtehuder SV II drei Spiele weniger absolviert hat, ist es trotzdem der Lohn für die konstant guten Leistungen in diesem Jahr. Sechs Spiele, sechs Siege, 12:0 Punkte, besser geht’s nicht. Entsprechend gelöst war die Stimmung nach Abpfiff im Owschlager Lager. „Wir freuen uns, dass wir die Null halten konnten“, sagt Trainer Rainer Peetz.

Eine der Hauptverantwortlichen für den Erfolg war Torhüterin Janine Becker, die in der ersten Halbzeit gut zehn Bälle parierte. Sie gab ihren Vorderleuten Stabilität. „Letztendlich hat unsere Deckung den Grundstein für den Sieg gelegt“, bilanziert Peetz. „Das Halbzeitergebnis von 16:10 hat nicht unsere wahre Überlegenheit widergespiegelt“, sagt der Coach. Trotz des sicheren Vorsprungs fand er ein dünnes Haar in der Suppe. Ein Beleg dafür, wie perfektionistisch Peetz veranlagt ist. In Überzahl führte seine Mannschaft mit 8:3. Statt die Führung auszubauen, gestattete man dem Gegner zwei Tore und ließ ihn so wieder am Spiel teilnehmen. „Wir haben Probleme, wenn wir uns auf neue Spielsituationen einstellen sollen“, konstatiert Peetz. Zwischenzeitlich habe sein Team immer wieder Schwächephasen durchmachen müssen. Die überwiegende Spielzeit hätten seine Spielerinnen aber eine hervorragende Vorstellung abgeliefert. Im Angriff zeigen vor allem die Formkurven von Jill Sievert und Anita Ewert nach oben. Sievert, die als Rechtshänderin auf der rechten Rückraumposition von Spieltag zu Spieltag unter erschwerten Bedingungen ran muss, glänzte als siebenfache Torschützin. „Ihre beste Saisonleistung“, lobt Peetz.

Linkshänderin Alke Trceziok erzielte die letzten drei Tore. Peetz: „Für sie freut es mich besonders, weil sie durch ihren Beruf zuletzt weniger trainieren konnte.“

Der TSV kann jetzt in aller Ruhe abwarten, was die Konkurrenz macht. Die nächsten beiden Wochenenden hat die Mannschaft frei.

TSV Owschlag: Fasold, Becker – Stolley (5/3), Zadow (2), Ewert (6), Peters (5), Küppers, Sievert (7/1), Behrend, K. Meenke, H. Meenke, Trceziok (3), Steffek, Rohwer (1)

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