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3. Handball-Liga : Owschlagerinnen scheitern an der Oldenburger Torfrau Madita Kohorst

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

In der 3. Handball-Liga der Frauen ist die HG OKT nach dem 19:24 gegen den VfL Oldenburg nicht mehr Erster. Den Gastgeberinnen gelangen nach der Pause dabei nur magere fünf Tore.

shz.de von
erstellt am 29.Nov.2015 | 18:40 Uhr

Owschlag | „Wir haben zwar gewusst, wie stark der VfL Oldenburg ist, doch haben wir nicht erwartet, so wenig Tore zu werfen“, meint HG-OKT-Trainer Vagn Hansen nach der 19:24 (14:11)-Heimniederlage seiner Mannschaft gegen den VfL Oldenburg II, die der Handball-Spielgemeinschaft Owschlag-Kropp-Tetenhusen die Tabellenführung in der 3. Liga der Frauen kostete.

Dabei lief es anfänglich recht gut für die HG OKT. Die Gäste hatten zwar auch schon einmal nach 14 Minuten mit 6:4 die Führung inne, doch bei der HG OKT lief alles nach Plan. Schnell wurde wieder aufgeschlossen, beim 9:9 der Gleichstand hergestellt, und nach dem 10:10 nutzte die HG OKT die erste kleine Blöße der Gäste, um sich mit 14:11 die Halbzeitführung zu sichern.

Gleich nach dem Seitenwechsel begann dann aber der Niedergang. „Wir haben drei Hundertprozentige liegen lassen“, berichtet Hansen, der sich statt einem 17:11 einem 14:13 gegenüber sah. Was aber noch schwerer wog: Die HG OKT hatte die Oldenburger Torhüterin Madita Kohorst warm geworfen. „Sie war von da an wie eine Wand“, berichtet der HG-Coach. Während die Torquote der HG OKT steil abfiel, kam Oldenburg II immer besser ins Spiel. Nach dem 17:17 stellte der Gast mit einem 5:0-Lauf die Weichen beim 22:17 endgültig auf Sieg.

„Besonders in der zweiten Halbzeit war unsere Chancenverwertung katastrophal. Es war fast so, als hatten meine Spielerinnen Angst davor, zu treffen“, registrierte Vagn Hansen neben den liegengelassenen Chance auch noch drei vergebene Siebenmeter. So ist ein Spitzenspiel nur schwer zu gewinnen. „Fünf Tore in einer Halbzeit, ich weiß nicht wie lang es her ist, dass wir so wenig erzielt haben“, ist der HG-Trainer schon ein wenig enttäuscht von der Angriffsleistung seiner Spielerinnen im zweiten Durchgang.

HG OKT: Lobstaedt, Fasold – Seidel (2/1), Küppers, K. Rohwer (1), Linke, Peters (5/3), H. Rohwer (2), Lübker, Steffek (5), Sievert (2/1), Janechova, Pahl (2), Machau.
SR: Maczeyzik/Metzlaff (Hamburg)

Zuschauer: 156

Zeitstrafen: 8:6 Minuten

Siebenmeter: 8/5 : 5/5.


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