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Jugend-Handball : Owschlagerinnen kämpfen bis zum Umfallen

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Den A-Jugendhandballerinnen des TSV Owschlag war es klar, dass sie im letzten Bundesliga-Spiel bei Spitzenreiter Bayer Leverkusen nur eine Nebenrolle spielen sollten. Als auch noch Jenny Behrend und Trainerin Hilke Obelöer krankheitsbedingt ausfielen, sanken die Chancen noch weiter, doch die Mannschaft wollte sich nicht in ihr Schicksal ergeben und kämpfte beim 22:47 (10:23) bis zum Umfallen.

In Ermanglung einer Trainerin coachten sich die Spielerinnen selbst durch die „Kranken“ Raphaela Steffek und Bodil Brandt sowie Renate Bockisch und einer Mutter. Trotz aller guten Vorsätze war der Mannschaft die Verunsicherung anzumerken. In der Anfangsphase leistete sich der TSV Owschlag zahlreiche technische Fehler. So hieß es nach zehn Minuten 11:1 für den Favoriten. Doch so wollten sich die Gäste nicht „abschlachten“ lassen. Die Abwehr stabilisierte sich und auch im Angriff spielte Owschlag nun konzentrierter. Bis zur Halbzeit ließ man den Favoriten nicht weiter davon ziehen. Zur Pause hieß es 10:23.

Wie schon in der ersten Halbzeit hakte es auch zu Beginn der zweiten Spielhälfte. Dann aber zeigten die Owschlagerinnen erneut Moral und kämpften sich ins Spiel zurück. „Wir haben gegen einen deutlich besseren Gegner einfach zu viele technische Fehler gemacht und deshalb Konter kassiert“, lautet der einstimmig Tenor der Mannschaft, die in den Schlussminuten auch nicht mehr die Kraft hatte, den Sturmlauf der Gastgeberinnen einzudämmen.

Auch wenn am Ende keines der Gruppenspiele gewonnen werden konnte, so war die Bundesliga doch eine große Erfahrung für die Owschlagerinnen, die allen Spielerinnen unvergesslich bleiben wird.

TSV Owschlag: Brudniok – Kubat (1), Meenke (4), Delfs (1), Frahm (2), Clausen (2), Glaser, Stachowski (2), Sievert (11/3), Anderson, Tams.


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erstellt am 03.Feb.2014 | 06:00 Uhr

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