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3. Handball Liga : Owschlagerinnen erwarten im Landesderby die „Raubmöwen“

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

In der 3. Handball-Liga Nord der Frauen ist der Anwurf des Landesderbys zwischen der HG OKT und dem TSV Travemünde bereits am Freitag, um 20 Uhr.

Owschlag | Auch wenn der TSV Travemünde das Landesderby der 3. Handball-Liga der Frauen beim SV Henstedt-Ulzburg deutlich mit 14:29 verloren hat und die HG OKT dem gleichen Gegner in eigener Halle nur knapp mit 27:28 unterlag, so bedeutet das auf keinen Fall, dass die HG OKT das Heimspiel heute Abend, ab 20 Uhr, in der Owschlager Halle für sich entscheiden wird. Es wird auf jeden Fall eine ganz enge Partie. Zumindest haben sich die „Raubmöwen“ aus Travemünde geschworen, sich nicht wie in Henstedt-Ulzburg „abschlachten“ zu lassen.

Vom Tabellenstand her ist die HG OKT als Tabellendritter favorisiert. Doch Travemünde als Tabellensechster ist nur einen Minuszähler schlechter. Die HG OKT muss schon an die Leistungen des 36:19-Erfolges gegen den TuS Hollenstedt anknüpfen. „Mit Travemünde kommt ein Gegner, der sich sehr schnell wieder gefangen und die Niederlage bei Henstedt weggesteckt hat“, hat HG-Trainer Vagn Hansen schon Respekt vor dem Gast. Der zeigte sich gegen den Rostocker HC völlig unbeeindruckt und kanzelte die Rostockerinnen ähnlich deutlich wie die Owschlagerinnen ab.

Die HG OKT wird von Beginn an hellwach sein müssen. Ein besonderes Augenmerk müssen die Gastgeberinnen auf die Rückraumspielerin Laura Neu sowie die starken Außen Mirilinda Hani und Sophie Hartstock haben. Wichtig wird es für die HG OKT auch sein, die Fehlerquote im Angriff zu verringern, um von den wendigen Travemünderinnen nicht ausgekontert zu werden.

„Entscheidend wird die Abwehrarbeit sein. Können wir Travemündes Angriffe frühzeitig unterbinden, sollten sich daraus für uns Gegenstoßchancen ergeben“, hat Hansen seine HG noch einmal nachträglich auf eine sehr konzentrierte Abwehrarbeit hingewiesen. Im Angriffsspiel gegen eine stehende Deckung hat die HG OKT ohnehin die besseren personellen Alternativen, obgleich mit Sarah Jörgensen (Kreuzbandriss) und Kristin Machau die beiden etatmäßigen Rückraumitte-Spielerinnen ausfallen.

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erstellt am 06.Nov.2015 | 06:00 Uhr

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