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3. Handball-Liga Ost : Owschlager Reste-Rampe will Spitzenreiter stürzen

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Mit nur acht einsatzbereiten Feldspielerinnen will sich der TSV Owschlag heute, ab 17 Uhr, möglichst erfolgreich gegen den ambitionierten Gast aus Travemünde wehren. „Chancenlos sind wir nicht“, sagt Trainer Rainer Peetz.

shz.de von
erstellt am 07.Dez.2013 | 06:00 Uhr

Auf dem Zahnfleisch robben die Handballerinnen des TSV Owschlag ins Spitzenspiel gegen 1860 Travemünde, Tabellenführer in der 3. Liga Ost. Nur acht Feldspielerinnen haben sich fit gemeldet. Die Owschlager „Reste-Rampe“ will trotzdem zu Hause das Unmögliche möglich machen. Anwurf ist heute um 17 Uhr.

„Das Spiel kommt zwar nicht zur rechten Zeit. Dennoch werden wir uns teuer verkaufen, chancenlos sind wir nicht. Aber wenn wir einen Punkt mitnehmen wollen, muss bei uns alles passen und Travemünde einen schlechten Tag erwischen“, so die Einschätzung von Trainer Rainer Peetz. Seine Mannschaft stellt sich von alleine auf. Fast schon vergessen, aber mit Kathrine Buss Nielsen, Fabiane Voss und Alina Wollborn fallen gleich drei Spielerinnen die komplette Saison aus. Hinzu kommen die verletzten Raphaela Steffek und Alke Trceziok. Da Levke Rohwer vorrangig für die HSG Kropp-Tetenhusen auf Torejagd geht, bleiben die erwähnten acht Akteure, die Travemünde heute das Fürchten lehren wollen.

Schwer wird’s. Die Raubmöwen verfügen über herausragende Individualisten, darunter mit Junioren-Nationalspielerin Franziska Haupt und der jungen Dänin Frederikke Buhl Lærke zwei echte Ausnahmekönner. Der Zweitliga-Absteiger schickt sich an, auf direktem Weg in Deutschlands zweithöchste Spielklasse zurückzukehren. Unschlagbar ist die Mannschaft dennoch nicht. Das haben der Buxtehuder SV und die TSG Wismar bewiesen.

Allerdings störte „Xaver“ die Vorbereitung auf das Duell mit dem Tabellenführer. Die Gemeinde sperrte am Donnerstagabend die Halle. Seine Taktik ist der Coach schon am Mittwoch losgeworden. Sie lautet: Alles oder nichts. Helfen könnten die Zuschauer. Der TSV Owschlag baut auf seine Fans. Vielleicht kriegen die Raubmöwen vor einem fremden lautstarken Publikum die Flatter.

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