Jugendhandball : Owschlager Defensive steht neben sich

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13. November 2013, 06:00 Uhr

Beim TSV Owschlag läuft derzeit in der Handball Oberliga der weiblichen Jugend A vieles daneben. Das wurde bei der 32:35 (17:20)-Niederlage beim MTV Herzhorn offensichtlich. „Das Fehlen von Jens Meves und die damit verbundene Umstellung des Trainings sorgt scheinbar für Verunsicherung“, sucht Hilke Obelöer nach einer Erklärung. Bei der Niederlage in Glückstadt kam zudem noch hinzu, dass Annika Bock für die erkrankte Trainerin auf der Bank saß.

Der TSV Owschlag hatte gegen den MTV Herzhorn große Probleme in der Defensive. „Unsere Torfrauen haben wenig angefasst und die Abstimmung in der Deckung stimmt auch nicht“, sieht Obelöer den Hauptfehler im Deckungsverhalten. Oftmals kamen die Owschlagerinnen den berühmten Schritt zu spät oder es wurde nur halbherzig zugepackt.

Ein wenig besser sah es im Angriff aus, auch wenn sich nur in der Anfangsphase an das vorgegebene Konzept gehalten wurde. „Die individuelle Klasse einzelner Spielerinnen hat für 32 Tore gesorgt, die normalerweise für einen Sieg hätten ausreichen müssen“, berichtet Obelöer. So keimte gleich nach dem Wechsel Hoffnung auf, als beim 21:21 der Ausgleich erzielt wurde. Dann brachten Verunsicherungen den TSV Owschlag wieder aus dem Konzept und er lief wieder einer MTV-Führung hinterher.


TSV Owschlag: Brudniok, Weiß - Kubat, Meenke, Frahm (2), Behrend (11/1), Steffek (7/1), Brandt, Clausen (1), Glaser, Sievert (7), Anderson.

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