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3. handball-Bundesliga : Owschlag vertraut auf eigene Stärke

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die Owschlager Erfolgsserie im Jahr 2014 soll mit einem Heimsieg gegen den SV Henstedt-Ulzburg weiter ausgebaut werden. Trainer Rainer Peetz reagierte auf müde Spielerinnen und drosselte das Training.

shz.de von
erstellt am 22.Feb.2014 | 06:00 Uhr

Hält die Siegesserie des TSV Owschlag, ist der Zeugwart bald seinen Job los. Zu wenig hat er derzeit zu tun. Fünf Spiele in diesem Jahr, fünf Siege: Die Weste der Drittliga-Handballerinnen ist in 2014 noch immer schneeweiß. Die Chancen, dass es nach diesem Spieltag dabei bleibt, stehen gut. In eigener Halle trifft die Mannschaft von Trainer Rainer Peetz heute auf den Tabellensiebten SV Henstedt-Ulzburg. Anpfiff ist um 17 Uhr. Überraschend deutlich gewann der TSV in der Hinrunde beim SV mit 24:19.

Für die Owschlagerinnen wäre ein Sieg im Schleswig-Holstein-Derby das i-Tüpfelchen auf eine bis hierin perfekte Rückrunde. „Wir wollen die 12:0 Punkte“, stellt der Coach klar. Peetz prognostiziert: „Wenn wir die Henstedt-Ulzburgerinnen schlagen, haben wir gute Chancen, sie in der Endabrechnung hinter uns zu lassen.“ Damit er den Owschlager Fans heute eine topfitte Mannschaft präsentieren kann, zog der Coach im Training die Handbremse an. „Ich habe gemerkt, dass einige Spielerinnen zuletzt ein wenig müde wirkten. Deswegen habe ich am Donnerstag dosierter trainiert“, erklärt Peetz.

Die Aufgaben im restlichen Saisonverlauf werden nicht leichter. Im Gegenteil: Sein Team steht noch vor veritablen Auswärtshindernissen in Leipzig, Frankfurt/Oder, Travemünde und Altlandsberg. Der TSV ist gut beraten, heute zwei Punkte einzusacken, um den angestrebten fünften Tabellenplatz abzusichern. „Nach dem Henstedt-Spiel haben wir zwei freie Wochenenden. Das sollte Anreiz genug sein, jetzt noch mal Vollgas zu geben“, sagt Peetz.

Einfach wird das Unterfangen aber sicherlich nicht. Der Gast reist als angeschlagener Boxer nach Owschlag. Kurzfristig hat Bente Maassen, zweitbeste Torschützin der Henstedterinnen, den finanziell gebeutelten Verein Richtung Harrislee verlassen. Peetz glaubt, dass der Gegner aufgrund der Umstände noch enger zusammengerückt ist.

Der Trainer vertraut auf die eigene Stärke. Sein Team präsentiert sich im neuen Jahr so gefestigt wie lange nicht mehr. Ein wichtiger Faktor im Owschlager Spiel ist Greta Stolley. „Sie ist Leit- und Identifikationsfigur zugleich“, weiß Peetz. Am vergangenen Spieltag erzielte Stolley ihr 1 000. Tor für den TSV in der 3. Liga (EZ berichtete). Zur Belohnung erhielt die überraschte Jubilarin einen Präsentkorb von Chefstatistiker Frank Kubat. Dies ist nur ein Anzeichen dafür, dass es derzeit auch im Umfeld des TSV stimmt.

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