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Handball-Landesliga : Owschlag II so gut wie abgestiegen

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

In der Handball-Landesliga Mitte der Frauen hilft dem TSV Owschlag nach der Niederlage gegen die HSG Kremperheide/Münsterdorf wohl nur noch ein Wunder im Kampf gegen den drohenden Abstieg.

Kremperheide | Im Kampf gegen den Abstieg aus der Handball-Landesliga Mitte der Frauen gerät der TSV Owschlag II immer weiter unter Druck. Bei der HSG Kremperheide/Münsterdorf unterlagen die Owschlagerinnen sehr deutlich mit 19:30 (8:13) und haben auf dem zehnten Tabellenplatz nun schon fünf Punkte Rückstand auf den rettenden neunten Platz. Bei noch ausstehenden drei Spieltagen wird das eine ganz schwere Aufgabe, die aus eigener Kraft nicht mehr zu schaffen ist.

Von dem schlechtesten Saisonspiel berichtet Owschlags Trainer Klemens Propf enttäuscht. „Wir sind deutlich unter unseren Möglichkeiten geblieben“, hat der Owschlager Coach deutliche Schwächen im Angriff erkannt. „Wir hatten keine Glück und dann kam in einigen Situationen auch noch Pech dazu“, fasst er das Geschehen zusammen. Dabei stand die Deckung gar nicht so schlecht, konnte aber die Fehler, die vorne gemacht wurden, nicht kompensieren. Der Gastgeber kam immer wieder nach Ballverlusten zu Gegenstößen und damit zu einfachen Toren.

Besonders in der Zeit nach dem Wechsel lief bei den Owschlagerinnen nichts mehr zusammen. Von 8:13 fiel der TSV auf 9:21 zurück. Zu viel, um in diesem wichtigen Spiel noch einmal zurückzukehren. Beste Werferin der Owschlagerinnen war mit Janina Herklotz eine Ligaspielerin, die bei der zweiten Mannschaft Spielpraxis sammelte. Doch auch ihre sieben Treffer änderten nichts an der deutlichen Elf-Tore-Niederlage.

In den verbleibenden drei Partien hat der TSVO noch zweimal Heimrecht (SG Lütjenburg/Dannau und Wellingdorfer TV) bevor es vielleicht zum Abstiegs-Endspiel bei der SG Wift Neumünster am letzten Spieltag kommt. Die SG steht aktuell einen Platz vor dem TSV, und hat auch kein Topteam mehr als Gegner.


Tore für den TSV Owschlag II: Herklotz (7), Gehl (6), Greinke (3), Stachowski (2) und Groß (1).


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