Owschlag hat keine Körner mehr

Rumms: Owschlags Helen Rohwer (li.) trifft auf Frankfurts beste Torschützin Juliane Riedel, die auch defensiv mit anpackte.
Rumms: Owschlags Helen Rohwer (li.) trifft auf Frankfurts beste Torschützin Juliane Riedel, die auch defensiv mit anpackte.

3. Handball-Liga Nord, Frauen:

shz.de von
20. April 2015, 06:00 Uhr

Zwei Niederlagen musste der TSV Owschlag in der 3. Handball-Liga Nord der Frauen am vergangenen Wochenende einstecken. Dabei gab die Mannschaft von Trainer Rainer Peetz aber vor allem in Buxtehude am Sonntag ein starkes Bild ab. Einen Tag zuvor wurde das Trainergespann beim letzten Saison-Heimspiel herzlich verabschiedet.

TSV Owschlag – Frankfurt. HC  18:24 (9:12)
Die 60 Minuten gegen die Gäste vom Frankfurter HC waren ein Spiegelbild der Leistung des TSV Owschlag in der gesamten Rückrunde. Wieder einmal scheiterten die Handball-Frauen an der Chancen-Verwertung. Erneut spielten sich die Gastgeberinnen zahlreiche passable Tormöglichkeiten heraus, vergaben aber einen Großteil dieser. 18 Tore sind zu wenig, um gegen eine Mannschaft auf Augenhöhe wie den FHC zu gewinnen. Die Statistik ist gnadenlos. Wer mehr Torwürfe vergibt als Treffer erzielt, hat es schwer, eine Partie zu gewinnen. Anders als mit der Vorstellung im Angriff konnte Trainer Rainer Peetz mit der Leistung in der Defensive sehr zufrieden sein. „In der Abwehr haben wir ein Raketenspiel abgeliefert“, resümiert der Coach. Der Mittelblock mit Janina Herklotz und Sarah Greinke sowie die Spielerinnen rechts und links daneben, Franziska Peters und Helen Rohwer, rührten mächtig Beton an.

TSV Owschlag: Witt, Fasold – Trceziok (4), K. Rohwer (5), H. Meenke, Herklotz (1), H. Rohwer (3), Peters (3/2), Küppers, Lyke (1), Stachowski, Greinke, Sievert (1).


Buxtehuder SV II – TSV Owschl.  24:22 (10:14)
„Wenn mir vor der Saison jemand gesagt hätte, dass wir uns so gut in Buxtehuder verkaufen würden, hätte ich es nicht geglaubt“, spricht Trainer Rainer Peetz trotz der Niederlage seiner Owschlagerinnen voller Lobes von seiner Mannschaft. Peetz: „Wir haben ein tolles Spiel abgeliefert, sind aber letztlich an unserer derzeit prekären personellen Situation sowie an dem tollen personellen Möglichkeiten der Buxtehuderinnen gescheitert.“ Wie schon einen Tag zuvor spielte der TSV in der Abwehr wie aus einem Guss. Besonders in der ersten Halbzeit machte der TSV die Räume eng, ließ Buxtehude wenig Spielraum. Im zweiten Spielabschnitt ließ Owschlag dann einmal mehr zuviele gute Chancen aus und musste das Spiel noch hergeben.

TSV Owschlag: Witt, Fasold – K. Rohwer (5), H. Meenke (1), H. Rohwer (2), Peters (6/2), Herklotz (2), Lyke (4), Küppers, Sievert (2/1), Greinke, Stachowski.



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