3. Handball-Liga : Owschlag gibt Spiel aus der Hand

Augen zu und drauf:  Owschlags Mittelfrau Greta Stolley (rechts) hat abgezogen. Henstedt-Ulzburgs Marleen Völzke ,ehemalige Owschlagerin, kann sie nicht stoppen.
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Augen zu und drauf: Owschlags Mittelfrau Greta Stolley (rechts) hat abgezogen. Henstedt-Ulzburgs Marleen Völzke ,ehemalige Owschlagerin, kann sie nicht stoppen.

In der 3. Handball Nord der Frauen musste der TSV Owschlag sein Heimspiel gegen den SV Henstedt-Ulzburg trotz einer 17:10-Pausenführung am Ende noch verloren geben.

shz.de von
26. Januar 2015, 06:00 Uhr

Owschlag | Nur sechs Tore in einer Halbzeit reichen nicht, um in der 3. Liga der Handball-Frauen ein Spiel zu gewinnen. Diese Erfahrung musste die Mannschaft des TSV Owschlag am Freitagabend machen. Nach einer deutlichen 17:10-Pausenführung gegen den SV Henstedt-Ulzburg gaben die Gastgeberinnen das Match in Halbzeit zwei noch aus der Hand. Am Ende hieß es 23:26 aus Sicht der Owschlagerinnen, die die zweiten 30 Minuten mit 6:16 verloren.

„Von der ersten Hälfte war ich sehr angetan. Nach dem Wechsel haben wir dann im Prinzip aber alles das falsch gemacht, was wir vorher richtig gemacht hatten. Natürlich sind uns auch die Kräfte ausgegangen“, bilanziert TSV-Trainer Rainer Peetz. Seine Truppe musste ohne die erkrankte Franziska Peters (Grippe) und die verletzte Svenja Zadow (Fuß) auskommen. Beide Ausfälle wogen extrem schwer, aber gerade die Treffer der Owschlager Haupttorschützin Peters fehlten ihrem Team.

Eigentlich ging es ganz gut los am ungewohnten Freitagabend. Die Abwehr mit einer sehr gut aufgelegten Torhüterin Sophie Fasold dahinter ließ nichts zu, und vorne zeigte Rückkehrerin Helen Rohwer eine starke Vorstellung, obwohl sie noch erheblichen Trainingsrückstand zu verzeichnen hat. Vier Tore gelangen der Peters-Alternative von Halblinks. Anders dagegen war es bei Jill Sievert auf der rechten Rückraumposition, denn sie erwischte eine gebrauchten Tag. Insgesamt kam nach Wiederanpfiff viel zu wenig aus dem Rückraum. Bezeichnend: Drei Tore standen bis zur 57. Minute auf dem Owschlager Konto. Drei Mal war es Alke Trceziok, die von Rechtsaußen einnetzte. Die Linkshänderin war auch die einzige Spielerin, die über 60 Minuten eine gute Leistung ablieferte.

Die Henstedt-Ulzburger „Frog Ladies“, wie sie sich selbst nennen, drehten die Partie. Maßgeblich dafür verantwortlich war vor allem eine ehemalige Owschlagerin: Marleen Völzke traf insgesamt neun Mal. Peetz: „Sie haben wir überhaupt nicht in den Griff bekommen.“

In der Tabelle ist der TSV Owschlag durch die Niederlage gegen Henstedt-Ulzburg auf den siebten Tabellenplatz abgerutscht. Das Punktekonto hat sich jetzt zudem mit 15:17 ins Negative umgekehrt.

TSV Owschlag: Fasold, Witt, Wichelmann – Trceziok (8), Stolley (5/2), H. Rohwer (4), Lyke (3), Ewert (1), Sievert (1), Herklotz (1), K. Rohwer, H. Meenke. K. Meenke, Küppers

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