Fussball-Kreisliga : Osterby und ESV II mit viel gegenseitigem Respekt

Für Schinkels Offensivmann Mihal-Cristian Salagean könnte es ein guter Spieltag werden. Sein FC trifft im Heimspiel auf den Tabellenletzten Lütjenwestedt.
1 von 2
Für Schinkels Offensivmann Mihal-Cristian Salagean könnte es ein guter Spieltag werden. Sein FC trifft im Heimspiel auf den Tabellenletzten Lütjenwestedt.

Der TSV Waabs kann vor dem Auswärtsspiel in Borgstedt wieder auf Marcel Pommerening setzen. Dagegen muss der Verein lange auf Keeper Andre Figge verzichten, er hat sich einen Kreuzbandriss zugezogen.

shz.de von
15. November 2013, 06:00 Uhr

In der Fußball-Kreisliga Rendsburg-Eckernförde hat der 1. FC Schinkel als Tabellenführer den TSV Lütjenwestedt zu Gast. Klingt nach einer klaren Sache, und genau das wünscht sich auch FC-Trainer Lars Dubau. Der TSV Waabs ist auch beim TSV Borgstedt gefordert und will sich aus der Krise befreien, was auch für den VfR Eckernförde beim TuS Jevenstedt das vorrangige Ziel sein wird. Das Topspiel steigt jedoch in Osterby: Dort empfängt der heimische OSV den Tabellenzweiten ESV II.

TSV Borgstedt – TSV Waabs         Sbd., 14 Uhr

Vor der Auswärtspartie beim stark abstiegsbedrohten TSV Borgstedt nimmt der Waabser Trainer Matthias Daniel seine Elf in die Pflicht: „Jetzt müssen wir Punkte einfahren.“ Daniel geht gewohnt optimistisch in die Partie und weiß um die Heimschwäche des Gegners: „Die haben zu Hause noch keinen Punkt geholt und das soll auch so bleiben. Meine Mannschaft hat langsam begriffen, dass es so nicht weiter geht. Die Niederlage gegen Osdorf hat uns einen herben Dämpfer versetzt, mit dem wir so nicht gerechnet haben.“ Um eine weitere Niederlage zu verhindern, kommt der wiedergenesene Marcel Pommerening gerade recht. „Er wird unserem Offensivspiel gut tun“, hofft Daniel. Auch Spielertrainer Daniel hat seine Erkältung überwunden und kann mithelfen den Negativ-Lauf zu beenden. Schwer zu schaffen macht den Waabsern die Diagnose von Stammtorhüter Andre Figge, der sich einen Kreuzbandriss zu gezogen hat und wohl den Rest der Saison ausfällt. „Wir müssen uns nach Alternativen umsehen und gucken was im Winter zu machen ist“, sagt Daniel.

1. FC Schinkel – TSV GH Lütjenwestedt   Sbd., 14 Uhr

Dass es für den Tabellenführer gegen das Schlusslicht geht ist für FC-Coach Lars Dubau „völlig uninteressant“. Auch im Hinspiel taten sich Schinkel schwer und kam nur zu einem dürftigen 2:1-Sieg. Dubau befürchtet aber sogar einen Punktverlust, wenn er auf die vergangenen Auftritte seiner Elf zurückblickt: „Wir haben uns in den letzten neun Partien, mit Ausnahme des Felde-Spiels, immer mindestens ein Ding förmlich selber rein gehauen. Wenn wir weiter so unkonzentriert sind, lassen wir auch gegen Lütjenwestedt Punkte liegen.“ Bessere Konzentration und eine Minimierung der individuellen Fehler sollen Besserung bringen. „Wir sind eigentlich gut drauf und ich wünsche mir endlich mal einen klaren Sieg“, so Dubau.

SG Felde/Stampe – TSV Karby         Sbd., 14 Uhr

Nach dem Punktgewinn gegen Schinkel und der knappen 0:1-Niederlage gegen Bargstedt wartet auf die Mannschaft von TSV-Trainer Jens Scharnowski eine weiter Spitzenmannschaft. Er kennt die Gastgeber genau und weiß um die Stärken und Schwächen: „Ich schätze die spielerisch noch besser ein als Bargstedt. Kämpferisch sind die allerdings lange nicht so stark“, sagt Karbys Trainer. Gerade vor Florian Garling warnt der Coach. Gerne blickt er auf den späten Heimsieg im Hinspiel zurück, wo die Karbyer zwei Tore in der Nachspielzeit erzielten und das Spiel noch drehten. „Wenn das so wieder passiert sind wir sehr zufrieden“, schmunzelt Scharnowski. Er weiß jedoch: „Die SG ist jetzt besser in Form und wird versuchen das wieder gut zu machen.“


TuS Jevenstedt – VfR Eckernförde      So., 14 Uhr

„Zu diesem Zeitpunkt gegen Jevenstedt zu spielen ist kein Geschenk“, weiß VfR-Trainer Arne Witt. Gerade nach der 1:4-Niederlage gegen Audorf, wo sich der neue Coach mehr ausgerechnet hatte, wollen die Eckernförder Wiedergutmachung betreiben. „Uns fehlten einfach die grundlegenden Tugenden, wie Einsatz und Kampf“, weiß Witt, der überrascht war von der dürftigen Leistung seines Teams. Gerade die Verunsicherung nach Gegentoren und die individuellen Fehler im Aufbauspiel will der Coach weiter verbessern. „Die Vorzeichen stehen alles andere als gut. Die sind sehr heimstark, wir wollen aber versuchen möglichst lange dagegen zu halten“, so sein Ziel. Fehlen werden dabei Christoph Kommorovski und Tobias Schröder. Auch Lukas Kommorovski ist noch angeschlagen und sein Einsatz steht auf der Kippe.


Osterbyer SV – Eckernförder SV II    So., 14 Uhr

Für beide Teams ist die Trainingsvorbereitung auf das Derby wortwörtlich ins Wasser gefallen. Beide Mannschaften konnten nicht richtig trainieren und auch die letzten Spiele sind ausgefallen. Dennoch bleiben die Spitzenteam optimistisch, auch wenn die Stärken des Gegner bekannt sind. „Die sind sehr eingespielt, stehen hinten gut und sind vorne unglaublich gefährlich. Gerade Lasse Retza und Henrik Petersen sind immer für Tore gut“, so ESV-Coach Töns Dohrn und auch OSV-Betreuer Andreas Lööck kennt die Stärken des Kontrahenten. „Die wollen immer gewinnen und sind gerade vorne brandgefährlich.“ Das Hinspiel konnten die Osterbyer für sich entscheiden aber beide Trainer wissen, dass die Eckernförder besser drauf sind als noch am Anfang der Saison. „Die sind jetzt eingespielt und nicht mehr so unerfahren“, sagt Lööck. Personell sieht es bei beiden Teams gut aus.

Osterrönfelder TSV II – Osdorfer SV        So., 14 Uhr

Nach zwei Siegen gegen Tabellennachbarn, will das OSV-Team von Trainer Jens-Uwe Lorenzen den dritten Dreier in Folge einfahren und sich weiter aus der Abstiegszone befreien. Gerade das 3:1 gegen den TSV Waabs gibt der Mannschaft neues Selbstvertrauen. „Wir haben ein gutes Spiel gemacht. Das tut uns gut und auch die Stimmung ist wesentlich besser“, sagt Lorenzen. Auch das Hinspiel gegen den OTSV II gewann Osdorf mit 3:1. Ohne Angst aber mit dem nötigen Respekt wollen die Gäste in das Spiel gehen. „Die Siege bringen uns nichts, wenn wir dieses Wochenende nicht daran anknüpfen. Der OTSV braucht die Punkte noch dringender als wir und steht somit stark unter Druck“, weiß Lorenzen, der noch ein klares Ziel bis zur Winterpause hat: „Wir wollen in den letzten vier Spielen sechs Punkte holen. Wenn mehr dabei raus springt, wäre es ein Bonus.“ Bis auf den gesperrten Sebastian Möhl sind alle Mann an Bord.


Weitere Begegnungen: TuS Rotenhof – Borussia 93 Rendsburg (Sbd., 15 Uhr), TuS Bargstedt – TSV Vineta Audorf (So., 14 Uhr).


zur Startseite
Karte

Kommentare

Leserkommentare anzeigen