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Eckernförder Zeitung

21. Oktober 2017 | 21:39 Uhr

72-Stunden-Aktion : Osdorfs Landjugend legt los

vom

Aufgabe noch geheim. Sponsoren sind mit im Boot. Bürger sind eingeladen mitzumachen.

shz.de von
erstellt am 23.Mai.2013 | 07:34 Uhr

Osdorf | Turbulente Zeiten bei der Landjugend Osdorf und Umgebung: Am Wochenende traf sich die Truppe um die Vorsitzenden Sarah Otto und Dennis Knust gleich aus mehreren Gründen am Landjugendraum in Borghorst. Zum einen wurden die letzten Vorbereitungen für die große Scheunenfete, die am Sonnabend, 25. Mai, ab 21 Uhr wieder auf dem Hof Raabe am Aukamp steigen soll, besprochen. Außerdem gab es ein Abschlussgrillen, denn zum 30. Juni müssen die jungen Leute den Raum in der ehemaligen Schmiede des Gutes Borghorst nach rund 18 Jahren räumen. Das Hauptaugenmerk lag allerdings auf einer Aktion, die die Osdorfer Landjugend in diesem Jahr zum ersten Mal in Angriff nehmen will: Der Landesverband hat zur 72-Stunden-Aktion aufgerufen, und Dennis, Sarah und rund 15 weitere Mitglieder stellen sich der Aufgabe.

Alle vier Jahre veranstaltet die Landjugend Schleswig-Holstein den Wettbewerb, und zeitgleich spucken rund 1000 Mitglieder landesweit in die Hände und packen an. Schirmherr ist Ministerpräsident Torsten Albig. Die Aufgaben werden dabei gezielt auf die jeweilige Situation der Gemeinde und Landjugendgruppe abgestimmt. Als Vermittlerin steht den Osdorfern LaJu-Ehrenmitglied Imke Petersen zur Seite. Ein Agent, der bis zum Beginn der Aktion nicht in Erscheinung tritt, wirbt heimlich für die Aktion und sucht Sponsoren. Gemeinsam wählen die beiden ein geeignetes Projekt für die arbeitswütigen Landjugendlichen aus. Die Palette der möglichen Aufgaben ist vielfälitg und reicht vom Anlegen eines kleinen Grillplatzes bis zum Aufbau einer Spielanlage. Die Landjugend erfährt allerdings erst am Donnerstag, 30. Mai, um 18 Uhr, worum es sich handelt. Von da an haben sie 72 Stunden Zeit, die Aufgabe umzusetzen. "Ihr werdet Werkzeuge brauchen und Fahrzeuge für den An- und Abtransport", erklärte Imke Petersen den gespannten Mitgliedern. Der Agent sei schon fleißig gewesen, zahlreiche Sponsoren hätten bereits ihre Hilfe zugesagt, berichtete sie weiter. "Ihr werdet das in 72 Stunden schaffen - aber mehr sag ich jetzt auch nicht", machte sie ihnen Mut. Sarah Otto und Dennis Knust hoffen auf tatkräftige Unterstützung aus der ganzen Gemeinde und der Umgebung. "Wir wollen ordentlich Werbung machen", erklärte Sarah, denn jeder darf an dem Wochenende mit anpacken. "Jeder, der Lust und Zeit hat, ist willkommen", sagte Dennis. Der Vorsitzende freut sich auf die Aktion und ist optimistisch. Viele Jahre waren sie nur wenige aktive Mitglieder, aber im vergangenen Jahr sind rund 20 Leute dazu gekommen. Insgesamt 30 Aktive und an die 100 Mitglieder insgesamt zählt die Osdorfer Landjugend. Außer ihnen nehmen im Dänischen Wohld auch Altenhof und Lindau-Revensdorf an der 72-Stunden-Aktion teil. Landesweit haben sich 37 Gruppen angemeldet.

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