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Fussball-Kreisklasse A : Osdorfer SV II rettet sich in Rieseby

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Dem SV Holtsee war nicht mehr zu helfen. Nach dem 0:1 im Heimspiel gegen Brekendorf, steht die Mannschaft als Absteiger fest. Der dritte Aufsteiger wird dagegen am letzten Spieltag gesucht.

Die Frage nach dem dritten Aufsteiger in die Kreisliga wurde am vorletzten Spieltag der Fußball-Kreisklasse A durch eine 0:4 (0:1)-Niederlage des SV Fleckeby beim Wittenseer SV vertagt. Ansprüche auf Rang drei können jetzt noch der SSV Bredenbek (3:2 beim Gettorfer SC II) und der SV GW Todenbüttel (2:0 bei der SG BSV/EMTV) anmelden, die in Lauerstellung liegen. Im Tabellenkeller ist dagegen eine Entscheidung gefallen: Der SV Holtsee muss nach einer 0:1 (0:0)-Heimniederlage gegen den Brekendorfer TSV definitiv absteigen, weil der Osdorfer SV II beim TSV Rieseby mit 5:1 gewann und damit nicht mehr einzuholen ist.

FSV Friedrichsholm – FC Fockbek           5:3 (3:1)

Für beide Teams ging es um nichts mehr, und so spielten sie dann, zur Freude der Zuschauer, auch munter drauf los. Den besseren Start erwischten die Hausherren, die nach zwei frühen Treffern ein schnelles 2:0 (6.) vorlegten, ehe sich die Gäste mit dem Tor von Piet Schulz (9.) genötigt sahen, ebenfalls am Geschehen teilzunehmen. „Der Unterschied war, dass wir in den entscheidenden Momenten noch einen drauf setzen konnten und der FC nicht gemerkt hat, dass bei uns mit Stefan Holze wieder ein Feldspieler im Kasten stand“, schmunzelt FSV-Coach Berndt Gosch.

Tore: 1:0 Jan Broocks (2.), 2:0 Andreas Eggers (6.), 2:1 Schulz (9.), 3:1 Kristoph Möller (45.), 3:2 Karsten Möller (50.), 4:2 Sven Danlowski (55.), 4:3 Maximilian Seubert (75.), 5:3 Eggers (77.).
Gelb-Rote Karten: Andre Bollmann (75., Meckern, FC), Danlowski (78., Foul, FSV), Dennis Schöning (85., Foul, FSV).


Gettorfer SC II – SSV Bredenbek         2:3 (1:1)

Sollte neben dem SV Holtsee eine weitere Mannschaft absteigen, muss die GSC-Reserve nach dieser unglücklichen Last-Minute-Niederlage weiter zittern. „Ein Unentschieden wäre schon gerechter gewesen, aber danach fragt morgen ohnehin keiner mehr“, sagt GSC-Trainer Karsten Bengius, der sich zwar über den vermeidbaren Treffer von Bredenbeks Lasse Schwanebeck in der Nachspielzeit (90.+1) ärgerte, nicht aber über die Leistung seines Teams. „Die war absolut in Ordnung. Man darf zudem nicht vergessen, dass wir mit vielen Spielern, die eigentlich zum Stamm der dritten Mannschaft gehören, auflaufen müssen“, spricht Bengius insgesamt von einer guten und ausgeglichenen Partie.

Tore: 0:1 Christian Dalpiaz (25.), 1:1 Nils Rosner (44.), 1:2 L. Schwanebeck (46.), 2:2 Stefan Schäfer (80.), 2:3 Schwanebeck (90.+1).


SV Holtsee – Brekendorfer TSV      0:1 (0:1)

Nach der 20. Saisonniederlage sind beim SV Holtsee die Lichter der Kreisklasse A ausgegangen. Die Gäste verteilten keine Geschenke, spielten sicher von hinten heraus und erarbeiteten sich zwangsläufig die besseren Torchancen. „Wir hätten uns nicht beschweren dürfen, wenn es zur Pause 0:3 gestanden hätte“, will Holtsees Spieler Sebastian Kehr dann auch nichts beschönigen. Die „Einladung“ zum Tor des Tages zeigte einmal mehr, warum die Holtseer abgestiegen sind: Es gab wieder einmal einen Pass aus der eigenen Abwehr heraus unbedrängt in die Mitte – und in den Fuß des Gegners. Diesen nahm Sönke Drews dankbar auf und vollendete mit einem trockenen Distanzschuss zum 0:1 (45.). Trotz zweifacher Überzahl schaffte es der Tabellenletzte nicht, dem Spiel noch eine Wende zu geben.

Tor: 0:1 Drews (45.).


Gelb-Rote Karten: S. Drews (65., Meckern, TSV), H. Drews (82., Meckern, TSV).


SG BSV/EMTV – SV GW Todenbüttel       0:2 (0:0)

Die Grün-Weißen nahmen die drei Punkte vom Tabellenführer gerne mit auf die Heimreise, und wahrten so ihre Minichance auf den direkten Wiederaufstieg. Der Heimelf merkte man deutlich an, dass die Luft nach der Entscheidung im Meisterrennen heraus ist. „Keiner meiner Spieler erreichte heute Normalform. Es war, gemessen am Tabellenplatz beider Teams, ein niveauarmes Spiel mit wenigen Höhepunkten“, berichtet SG-Trainer Stefan Truelsen. Für die wenigen sorgte Todenbüttels „ehemaliger Außenminister“ Mitchell Westerweller, der in der Schlussviertelstunde beide Treffer erzielte (75., 78.). „Man hat erneut gesehen, dass es ohne unsere Führungsspieler Mirko Marten und Frank Moor noch nicht geht. In der Zukunft werden da auch andere Spieler Verantwortung übernehmen müssen“, fordert Truelsen im Hinblick auf die Kreisliga-Saion.

Tore: 0:1, 0:2 Westerweller (75., 78.).


SV Felm – TuS Rotenhof II        3:1 (1:1)

„Wenn wir nur einen Treffer kassieren, mussten wir zwangsläufig als Sieger vom Platz gehen“, lautet der lapidare, und nicht ganz ernst gemeinte Kommentar von Felms Coach Kay Mielenz angesichts der sonst chronischen Defensivschwäche. In diesem bedeutungslosen und fairen Duell erzielten die Gäste beide Treffer vor der Pause. Trotzdem stand es 1:1, weil Rotenhofs Carsten Wriedt kurz vor dem Gang in die Kabine ein Eigentor unterlief (44.). Philipp Sponagel stellte für die Heimelf mit zwei Toren (55., 65.) die Weichen auf Sieg, auch weil Manuel Bart mit einem Strafstoß am Felmer Gehäuse vorbei zielte (68.). „Insgesamt war es ein lauer Frühlingskick“, sagt Mielenz.

Tore: 0:1 Markus Passig (37.), 1:1 Wriedt (44., ET), 2:1, 3:1 Sponagel (55., 65.).


TSV Rieseby – Osdorfer SV II         1:5 (1:2)

Wie schon das Hinspiel (3:2) konnte die OSV-Reserve auch das zweite Aufeinandertreffen gegen den Mitaufsteiger für sich entscheiden. Das war auch völlig verdient, weil sie wesentlich mehr investierten und ihre letzte Chance auf den Klassenerhalt unbedingt nutzen wollten. Ein wenig entspannter sieht es dagegen Riesebys Spielertrainer Thorsten Hauns, der trotz großer personeller Probleme nicht für sein Team auflief. „Es geht darum, die jungen Spieler heranzuführen. Sollten wir den Abstieg in Kauf nehmen müssen, geht die Welt auch nicht unter“, betont Hauns immer wieder. Der OSV konnte sich einmal mehr auf seinen Torjäger verlassen: Daniel Drews schoss die Hausherren mit vier Toren fast im Alleingang ab.

Tore: 0:1 Dennis Bromann (3.), 1:1 Mark Daniels (13.), 1:2, 1:3, 1:4, 1:5 Drews (41., 68., 70., 83., FE).


Wittenseer SV – SV Fleckeby          4:0 (1:0)

Die Spitzenpartie wurde zu einer überraschend einseitigen Angelegenheit zugunsten des Tabellenzweiten, der sich eindrucksvoll für das 1:5 aus der Vorrunde revanchierte. „Wir haben den Gegner ständig beschäftigt und dadurch keine echte Torchance zugelassen, auch weil Torben Rehder und Hans-Christian Trautrims die beiden Fleckebyer Sturmspitzen Jens Matthiesen und Dramane Guidiera sehr gut im Griff hatten“, schwärmt Wittensees Trainer Peter Thede. Florian Schäfe krönte seine an diesem Tag sehr starke Vorstellung mit dem Tor zum 4:0 (85.).

Tore: 1:0, 2:0 Reimers (25., 57.), 3:0 Wulf (60.), 4:0 Schäfe (85.).
Gelb-Rote Karte: Kevin Hansen (85., Meckern, SVF).

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