zur Navigation springen

Gemeinsam stark : Osdorfer Seniorenbeirat knüpft Netzwerk

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Frisch gewählte Interessenvertretung sucht Kontakt zu etablierten Vereinen im Ort

shz.de von
erstellt am 14.Mär.2015 | 06:00 Uhr

Osdorf | Sie sind voller Motivation und hatten zu einem ersten Kennenlernen Vertreter anderer Vereine eingeladen: Horst Trube, Brigitte Gerbers und Dieter Kasten vom Seniorenbeirat trafen sich und freuten sich, dass so viele ihrer Einladung in das Sportlerheim gefolgt waren.

Im vergangenen Herbst gründete sich der Seniorenbeirat Osdorf. „Wir möchten uns für ein Miteinander jüngerer und älterer Bürger einsetzen und den Bürgermeister beratend unterstützen, wenn es um Seniorenfragen geht“, erklärte der Vorsitzende Horst Trube. Besonders wichtig war dem neuen Gremium dabei, sich nicht mit anderen Vereinen, wie dem Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) oder dem Sozialverband Deutschland (SoVD), ins Gehege zu kommen. „Wir möchten kein Konkurrenzunternehmen sein, sondern gern gemeinsam etwas auf die Beine stellen“, so Trube weiter.

Die Mobilität der älteren Mitbürger liegt dem Seniorenbeirat, aber auch Bürgermeister Jochen Iwers (WgO) am Herzen. Die Angebote der Gemeinde, in Ferienzeiten zweimal in der Woche zu den Markttagen einen Fahrdienst nach Gettorf zu nutzen, wurde in der Vergangenheit aber so gut wie gar nicht angenommen. Auch eine Bedarfsanalyse, die das Amt Dänischer Wohld gemacht hatte, brachte kaum aussagekräftige Ergebnisse. Aber der Bürgermeister steht voll hinter der Idee des Seniorenbeirats, herauszufinden, welcher Fahrdienst wirklich gewünscht wird. „Linienangebote mit festen Haltestellen sind nicht gefragt, das Thema muss individueller gestaltet werden“, erklärte er. Die Herausgabe von Taxischeinen – analog zu der Aktion des Jugendbeirates – könnte eine Möglichkeit sein.

Regelungen über die Vergabe müssten festgelegt werden, eine Testphase zwischen sechs Monaten und einem Jahr könnte Aufschluss über den tatsächlichen Bedarf geben. Iwers bat den Seniorenbeirat darum, die Idee auszuarbeiten, so dass ein Antrag bis zum nächsten Sozialausschuss im Juni vorliegt.

Aber der Beirat hat noch weitere Pläne. Für Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen ihre Wohnung nicht verlassen, möchte er eine Art Notfall-Versorgungshilfe mit den Mitgliedern der Landjugend (LaJu) Osdorf und dem Jugendbeirat organisieren. Sowohl Clarissa Mau, erste stellvertretende Vorsitzende der LaJu, als auch Jana Borgerding, Vorsitzende des Osdorfer Jugendbeirates, signalisierten Zustimmung.

Als nächstes Projekt wollen Trube, Gerbers und Kasten eine Ortsbegehung machen und schauen, wo Verbesserungen für die Senioren umzusetzen sind. „Wir sind ja noch ein junger Verein, der sind einfinden muss und Ideen sammelt“, erklärte Trube abschließend. Für diese Ideensammlung soll so ein Treffen wiederholt werden. Wer Anregungen für den Seniorenbeirat hat, wendet sich an Brigitte Gerbers unter Tel. 04346/8398.


zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen