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Eckernförder Zeitung

15. Dezember 2017 | 07:57 Uhr

Osdorfer Friedhof verursacht weiter Defizit

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

shz.de von
erstellt am 18.Feb.2016 | 13:53 Uhr

Mit Kosten von rund 270  000 Euro rechnet die Gemeinde Noer für den Umbau des Feuerwehrgerätehauses. Auf der Sitzung des Finanzausschusses wurden die Pläne, die bereits beim Bauausschuss Thema waren, der Gemeindevertretung empfohlen. Damit ist ein Abriss des Gebäudes vom Tisch, stattdessen soll es eine neue Halle für das Fahrzeug sowie eine neue Heizung geben.

Investiert werden soll auch in einen neuen Gemeindeschlepper. Wie die Finanzausschussvorsitzende Sabine Rades gegenüber unserer Zeitung mitteilte, stehe aber noch ein Angebot aus, das vermutlich auf der nächsten Gemeinderatssitzung vorliegen werde.

Da der Haushalt für den Osdorfer Friedhof defizitär ist und die Finanzlücke 10  000 Euro übersteigt, wird die Gemeinde Noer anteilig knapp 1300 Euro an die Kirchengemeinde Osdorf zahlen. Grund für die rückläufigen Einnahmen sind eine veränderte Bestattungskultur. Anstelle großer Familien- oder Einzelgräber für Sargbestattungen geht der Trend immer mehr zu Urnengräbern. Bereits 2012 wurde daher auf dem Osdorfer Friedhof der so genannte Himmelsgarten eingeweiht. Zudem hatte das Kuratorium der Kirchengemeinde beschlossen, zu Beginn des Jahres 2016 die Gebühren anzuheben, um Einnahmen zu generieren.

Abgeschlossen werden soll zudem eine Kooperationsvereinbarung zwischen der Kirchengemeinde Krusendorf und der Gemeinde Noer zur Unterstützung des Gemeindearbeiters. Sowohl der Gemeindearbeiter als auch der Kirchenmitarbeiter können sich künftig bei Arbeitsfülle gegenseitig unter die Arme greifen. Zur gesetzlichen Absicherung ist diese Kooperation schriftlich zu vereinbaren.

In Sachen Strandsatzung ist der Finanzausschuss der Empfehlung des Bauausschusses gefolgt. Das vorgesehene generelle Surfverbot am Strand von Lindhöft wird nicht umgesetzt. Nun soll die Bürgermeisterin Sabine Mues (CDU) ermächtigt werden, das Kitesurfen zu untersagen, wenn reger Badebetrieb am Strand herrscht. So sollen sowohl die Interessen der Badenden als auch der Surfer berücksichtigt werden.

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